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Thema: Grundrauschen aus Windows?  im Forum: AUDACITY 2.X HILFE FORUM Windows
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Uli Nobbe #1
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Zitat von eweissgerber am 15.06.2018, 00:17:
Ich hab mich offensichtlich auf anderen Seiten "informiert". Im Internet nach Informationen suchen ist oft wie aus einem Feuerwehrschlauch trinken: hinterher ist man von oben bis unten nass, aber immer noch durstig.

Einer der Nachteile des Internets ist die Informationsflut. Letztlich hilft da nur der Einsatz von Filtern; am effektivsten hat sich hier "Brain 1.0" erwiesen. Das Plug-In "Logik 2.5" unterstützt dieses Filter, insbesondere hinsichtlich der Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Bezogen auf Dein Beispiel mit dem Feuerwehrschlauch wäre das der Einsatz eines Druckminderers gewesen... Du ahnst hoffentlich, worauf ich hinaus möchte.

Auch ich tue hier nur meine Meinung kund und erhebe nicht das Recht auf die totale Wahrheit. Vielleicht liege ich ja auch komplett falsch.
Du musst das abwägen und gewichten, Du musst die Entscheidung treffen.

Gleiches gilt für Deinen Anspruch auf das Ergebnis: Ob Du nun mit der Digitalisierung durch dieses Tool zufrieden bist bzw. Deine Adressaten (ich hatte da was von Streaming gelesen), kannst nur Du wissen. Wenn Du Dir unklar darüber bist, ob die Verzerrung vom Hörgerät, vom Digitalisierer oder von ganz woanders her kommt, musst Du eine besser hörende Vertrauensperson heranziehen.

Ob Du die beigelegte Software - zu der ich inzwischen tatsächlich Testberichte gefunden habe: Der Straßenpreis scheint zu stimmen - überhaupt günstig verkaufen kannst, könnte spannend werden. Letztlich könnten viele antworten "Wieso, ich habe doch Audacity gratis" - und auch Du hast Deine Frage ja hier und nicht bei bhv gestellt (dort gibt es die Version 10 Pro übrigens bereits seit März 2017).
Du merkst schon, warum ich gewisse Vorbehalte gegen die Firma P. habe - ich möchte ja nicht behaupten, dass die einen aufs Kreuz legen, aber das Marketing ist schon ... zum reinfallen schön.

Wie vorab geschrieben: Aus der Diskussion, wie stark man ein Bit auffüllen kann und sollte, halte ich mich raus. Doch nur soviel: Auch im digitalen Bereich kann man übersteuern. Bei Audacity gibt es sogar ein Analyse-Tool, das der allgemeinen Definition der drei aufeinenderfolgenden clippenden Samples folgt (was man aber anders einstellen kann); außerdem kann man sich Übersteuerungen bereits während der Aufnahme als roten Strich anzeigen lassen (Menü: Ansicht > Übersteuerungen anzeigen).

Wenn Du Dich aber ganz tief in die Materie einfuchsen möchtest, empfehle ich Dir einen bemerkenswerten Artikel von Friedemann Tischmeyer bei delamar über "True Peaks" und die Unzuverlässigkeit des "Sample Peak Program Metering" (um ehrlich zu sein, ich weiß gerade nicht, welche Methode bei Audacity zum Einsatz kommt).

Viel Erfolg beim Digitalisieren!
Never forget: Shit in - shit out! ... aus Scheiße wird kein Gold.
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Thema: Grundrauschen aus Windows?  im Forum: AUDACITY 2.X HILFE FORUM Windows
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Uli Nobbe #2
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Antwort auf Beitrag ID 31637
Hallo Ernst,

mir hat diese eine Sache einfach keine Ruhe gelassen:

Zitat von eweissgerber am 13.06.2018, 12:06:
Wenn ich eine leere Aufname (Plattenspieler abgeschaltet) normalisiere, bleiben noch um die -50 dB mit ca. 3Hz (!?), damit kann man leben.

Daraufhin habe ich meine dB-Anzeige einfach mal aufgebohrt und meine Steinberg im Ruhezustand (Mikrofon aus) rauschen lassen (siehe Screenshot).
  • Der Kanal links ist der mit dem Mikro dran, der Poti ist dem entsprechend aufgedreht (ca. "2 Uhr").
  • Rechts ist der Poti in Nullstellung, weil kein Gerät daran angeschlossen ist.

Ich denke, dass man mit -78 dB (Betrieb) bzw. -85 dB (Ruhe) recht ordentliche Resultate erzielen kann. Deswegen kam ich auch über die -50 dB so ins Grübeln. Aber wenn das für Dich reicht: Mir soll's recht sein.

Zitat von eweissgerber:
Er nennt sich auvisio PX-1080-675 von Pearl, sagt Dir das was?

Nein.
Allerdings, das nur so als Vorwarnung, löst so ziemlich alles, was von Pearl kommt, bei mir einen Beißreflex aus. Es besteht die Gefahr, dass ich ab hier kein sachlicher Ratgeber mehr sein könnte.

Eine Schnellrecherche ergab:
  • China-Schrott, wie so vieles im Billig-Audio-Markt.
  • Die Marke ist eine Hausmarke von Pearl; eine Firma "Auvisio" gibt es nicht.
  • Die Fantasiepreise deuten nicht gerade auf Qualität hin.

Ich habe das Produkt aufgerufen. Der Vertriebsweg deutet auch sofort auf Pearl. Das machte mich schon stutzig. Sowohl diese Seite wie auch die Seite von auvisio.de weisen unter Impressum folgenden Text aus:

Verantwortlich für die Erstellung und Pflege dieser WebSite ist im Auftrag der Marke Auvisio die PEARL.GmbH Deutschland

Service, Endkunden- & Großhandels-Vertrieb in Deutschland:

PEARL.GmbH
PEARL-Straße 1-3
D-79426 Buggingen / Germany
(...)

Der totale Knaller ist aber die Preisgestaltung:
  • UVP: 89,90 €
  • Endkundenpreis: 29,90 € (67% Ersparnis! Spätestens hier wird jeder gelernte Einzelhändler suizidal)
  • Darin enthalten: Software im Wert von 19,99 €! (Einself-Alarm!!!)

Ich rechne: Die Hardware hat, wenn man Pearl glaubt, einen realen Endkunden-Wert von 9,91 € inkl. MwSt. Das sind netto 8,33 €.
Davon ziehe ich jetzt  die Pearl-Gewinnmarge ab, rechne den Transport (Container über die verdreckten Ozeane schippern) heraus, die Herstellungskosten (na gut, die Mini-Löhne in Fernost fallen da - leider - nicht mehr ins Gewicht), Gewinn des Produzenten und lande bei einem Materialeinsatz im Wert von ca. einer Tüte Gummibärchen.
- Den Themenkomplex "Zoll" habe ich jetzt mal außen vor gelassen; da müsste ich mich erst in Ruhe einlesen. -

Entschuldigung, da habe ich einfach keine Fragen mehr.
Von daher können wir den Thread auch umbenennen: Statt "Grundrauschen aus Windows?" in "Grundrauschen durch von Pearl vertriebene Hardware".

Auf alle anderen Aspekte Deines Posts gehe ich später ein, sofern Deinerseits da jetzt überhaupt noch Interesse daran besteht.
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Uli Nobbe #3
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Antwort auf Beitrag ID 31647
Zunächst einmal: Zu Windows XP kann ich nichts mehr sagen, das ist zu lange her.

Ein USB-Headset ist de facto eine externe Soundkarte, nur eben im Headset drin und dafür da.
Darüber kann man Filme doch hören.

Das mit dem Line-Out verstehe ich immer noch nicht. Warum brauchst Du zwingend einen Line-Out?
"Den Ton zuführen" - ja, wem denn, wenn nicht Dir?

Und: Wo ist eigentlich der Audacity-Bezug?
Sorry, dass ich gerade komplett auf der Leitung stehe. Vielleicht kann ein anderer Nutzer hier besser helfen?
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Uli Nobbe #4
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Antwort auf Beitrag ID 31641
Ja, gerne.
Neben dem Mikrofonsymbol in der Menüleiste gibt es ein Auswahlfeld mit einem dropdown-Button, mit dessen Hilfe Du die gewünschte Quelle auswählen kannst.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Dir das wirklich weiter hilft; allerdings war Deine Frage auch etwas unscharf gestellt, so dass ich hier nur orakeln kann.
Vielleicht so: Audacity wählt als Input in Wirklichkeit das Device = die Soundkarte = das Audio-Interface aus (ich habe Dir mal einen Screenshot angehängt, wie das bei mir ausschaut).
Was genau Du jetzt an dieses Device anschließt, kann Windows nicht erkennen und Audacity als dem folgende Instanz auch nicht.

Konkret, anhand des Beispiels aus dem Screenshot:

  • Interne Soundkarte (High Definition bla bla)
  • Virtuelle Soundkarte (VB Audio Voicemeeter)
  • Externe Soundkarte (Steinberg UR)
  • externe Webcam (darin eingebautes Mikro)

Das alles sind zunächst mal Soundkarten. Was ich jenseits des USB-Anschlusses oder internen Windows-Routings mache, ist dem System herzlich egal.
Ob ich an meine Steinberg nun Mikrofone, Gitarre, Keyboard oder einen Plattenspieler anschließe, spielt keine Rolle - als Aufnahmegerät kann ich in Audacity nur die Steinberg an sich auswählen.
Das gilt aber auch für die virtuelle Soundkarte: Ob ich dort Skype, ein Game und / oder zusätzlich mein Mikrofon route, ist vollkommen egal - der Input muss in dem Fall VB Audio Voicemeeter lauten.

Diese Auswahl mag bei jedem anders aussehen - aber irgendein Beispiel musste ja mal her, um Dir die Logik zu veranschaulichen.
Meine Glaskugel konnte beim besten Willen nicht erkennen, woran Du Mikrofon oder Line-In anschließen möchtest.

Vielleicht hast Du ja auch was ganz anderes vor und Dein Routing müsste daher woanders ansetzen. Allerdings ist diese Orakelei nicht zielführend.
Mit konkreteren Informationen kann Dir vielleicht etwas besser geholfen werden.
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Uli Nobbe #5
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Antwort auf Beitrag ID 31642
Moin  :-O

Zitat von eweissgerber:
bei Wellenform dB gibt's ja nur eine Achsenbeschriftung: -60 dB.

Nein.  :-p
Das ist, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Ansichtssache. Je nach Betrachtungswinkel und gewünschter Aussagekraft der Wellenform lässt sich diese Einstellung anpassen:
Menü: Bearbeiten > Einstellungen > Schnittstelle > Anzeigen > Aussteuerungsanzeige dB-Bereich
(siehe Screenshot)

Wenn Du da auf -145 dB gehst, siehst (!) Du auf der Mittellinie bei -∞ so tatsächlich die Flöhe husten. Dafür wird's dann Richtung 0 dB ziemlich kuschelig.
Ich wiederum interessiere mich viel stärker für Peaks, weshalb ich mich für die Darstellung auf der Ebene -36 dB entschieden habe; alles darunter ist für meine Aufnahmezwecke einfach nicht relevant.
Wie ich schon schrieb: Ansichtssache.  :cool:

Zitat von eweissgerber:
Oben steht einach log(aktuelle Amplitude), die Mittellinie ist -unendlich, nach unten gehts dann mit log(-Amplitude) weiter. Stimmt so?

Vom Grundsatz her: Richtig, wobei die Mittellinie nicht zwingend -∞ ist, sondern eher so eine Art "optischer Threshold". Die Einstellungen dazu habe ich Dir im vorigen Absatz ja schon dargelegt.
Wenn wir jetzt noch anfangen darüber zu theoretisieren, dass die + Amplitude nicht absolut symmetrisch zur - Amplitude liegt und wir uns über Obertöne und Harmonische auseinandersetzen... da müssen Profis ran, da komme ich nicht mehr mit. Es gibt aber auch genug Fundstellen zu diesen Themen im Netz, falls da Interesse an einem Einstieg in die Theorie der Signalerzeugung, -aufnahme und PCM-Umwandlung besteht. Das ist nicht so ganz meine Baustelle.

Zitat von eweissgerber:
Mit dem Aufnahmepegel kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, dass das auf der digitalen Seite passiert.

Konsequent betrachtet stimmt das.
Folgt man dem Signalfluss jedoch mal rückwärts aus der digitalen Welt zurück in die analoge Welt, stößt man als erstes auf die Soundkarte = Audio-Interface = A/D-Wandler.  Und der kann schon eine Menge Schaden anrichten.

Ich schreibe mir hier seit gefühlten Generationen die Finger wund: Holt euch anständige, amtliche, (bevorzugt) externe Audio-Interfaces! Und: Die Teile in den Laptops sind aufgrund der nicht gerade ausladenden Architektur in der Kiste nicht besonders gut vor Störeinflüssen geschützt! Also erwartet auch keine Wunder von den Dingern.
- Dass die Apfel-Books das trotzdem irgendwie sensationell sauber hinbekommen, ist ein Zeichen dafür, dass es geht, wenn man nur will - aber wir sind hier ja im Windows-Bereich -

Doch auch in den klassischen PC-Bauformen sind meist Chips verbaut, die einer wirklich guten Audio-Nutzung eher spotten. Deshalb geht die Empfehlung in aller Regel zum externen Audio-Interface mit USB- oder FireWire-Anbindung.
Dennoch rate ich zur Vorsicht, wenn die Rede von so genannten "Digitalisierern" ist (denen dann meist noch eine veraltete Audacity-Version "gratis"  :rolleyes:  beiliegt). Hier besteht durchaus die Gefahr ebenso minderwertiger Chips = A/D-Wandler, die einem das Aufnahmesignal bereits zu Beginn der digitalen Welt ziemlich versauen können.

Letztlich ist das eine Frage des eigenen Anspruchs: Die einen wollen einfach nur die analogen Teile in die digitale Welt überführen und das möglichst einfach; die anderen betrachten ihre Sammlerstücke als "Schätzchen" und betreiben einen Aufwand, der von anderen schnell als "Voodoo" abgetan werden kann. Das muss halt jeder für sich herausfinden.

Zitat von eweissgerber:
Zweitens geht der Aussteuerungs-Schieber ja auch irgenwie logarithmisch. Wenn man da auf 10 % geht, bleiben ja von 24 Bit Eingang nur noch 2 Bit übrig, oder sehe ich das falsch?

Sorry, nicht meine Baustelle. Bitte rechne das mit jemand anderem durch.
Die Diskussion rund um "Wieviel analoger Headroom lässt wieviel Bit ungenutzt" beherrsche ich zum einen nicht und zum anderen ist sie mir - mit einem hohen Nerv-Faktor - an anderer Stelle ziemlich heftig um die Ohren geflogen.
Als bekennender Gegner des loudness war einerseits sowie der Bitte nach der Umsetzung der EBU R128 jetzt bitte auch im Broadcast-, Webcast- und Podcast-Bereich andererseits muss man sich ziemlich oft das Gejammer um nicht genutzte Bit etc. anhören.
Das ist, bei aller Höflichkeit, einfach nur albern.

Und was die 24 Bit angeht: Tja, gute Absicht.
Für mich zählen nur folgende Fakten: Audacity rechnet intern mit 32 Bit Fließkomma (zumindest sollte man das nicht beschneiden). Beim Export sollte man sich danach richten, wie das Endprodukt (!) zum Empfänger geht. Eine Audio-CD kann systembedingt nun mal nur 16 Bit bei 44,1 kHz; die DVD braucht mindestens ihre 48 kHz und entfaltet ab 24 Bit (bei einem herausragendem Mastering als Voraussetzung) ihre wahren Qualitäten.
Umgekehrt aber, und das finde ich richtig süß, werden so manche Produkte als 32-Bit-WAV auf Sticks exportiert, um dann an entsprechenden Playern zu scheitern (Tipp: 16-Bit wären abspielbar gewesen  :-D ).

OT-Tipp: Man habe doch bitte immer eine portable Audacity-Version auf einem USB-Stick dabei, dann kann man vor Ort schnell noch erste Hilfe leisten: Verpfuschtes WAV importieren, als 16-bittiges exportieren, alle glücklich gemacht.  ;-)  :cool:

Ich würde von den super-duper-high-quality-Exports nicht immer allzu viel erwarten; man sollte sich erst mal fragen, was das Ziel ist... sorry, diese - allgemeine - Randbemerkung lag mir (mal wieder) in den Fingern.
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Uli Nobbe #6
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Antwort auf Beitrag ID 31637
Hallo Ernst,

okay, das wird nicht ganz so einfach. Ich kann im Augenblick auch nicht alles beantworten.

Zitat von eweissgerber:
Ich habe als Anzeige meist Wellenform/dB eingestellt und mich schon etwas über die Kurve gewundert, aber nicht kapiert, wie sie zu interpretieren ist.

Hach ja, das alte Spiel, und da triffst Du mit mir auf einen etwas einseitigen Ratgeber: Ich konnte der linearen Wellenform (-1 / 0 / 1) noch nie wirklich etwas abgewinnen. Ich weiß einfach nicht, was sie aussagen soll.
Auch im digitalen Zeitalter möchte ich Audio-Wellenformen exponentiell = dB sehen. Da Dezibel ja ein relatives Maß ist und die Bezugsgröße nicht zwingend feststeht, ist es auch im digitalen Zeitalter bestens anwendbar (z.B. bei der EBU R128).

Die Frage nach der Interpretation der Wellenform und eventuelle Unklarheiten lässt mich im Augenblick etwas ratlos zurück.
Was genau möchtest Du wissen?

Zitat von eweissgerber:
Sicherheitshalber habe ich bei allen ungenutzen Geräten jetzt den Pegel abgedreht.

Audacity nimmt nur das, was von Windows bereitgestellt wird. Selbst unter Windows 10 nach dem 1803er Update kann man mit einem Rechtsklick immer noch den Lautstärkemixer öffnen und dort unerwünschte Signalquellen (z.B. Systemsounds) schlicht und ergreifend einfach muten.

Zitat von eweissgerber:
Wenn ich eine leere Aufname (Plattenspieler abgeschaltet) normalisiere, bleiben noch um die -50 dB mit ca. 3Hz (!?), damit kann man leben.

Da komme ich jetzt nicht mit. Normalisierung... ja, geht auch ohne Spitzenwert, den man danach festlegen kann, stimmt.
Also wenn das jetzt heißen soll, dass der Vorverstärker oder der A/D-Wandler -50 dB Grundsignal erzeugt... hm. Aber 3 Hz?

Zitat von eweissgerber:
Eine Sache ist mir noch unklar: Wo wrd der Aufnahmepegel eingestellt: Macht das der Rechner digital, oder werden Nachrichten an das USB-Teil geschickt? Weißt Du das vielleicht?

Ups, kalt erwischt. Muss ich am Studiorechner nachschauen.
Spontan, bei meinen Soundkarten: Nein, keine Kommunikation rückwärts. Der Dialog findet zwischen Windows und Audacity statt. Ich habe aber mindestens eine Soundkarte, die Veränderungen am Aufnahmepegel nicht am Rechner zulässt. Also ist der Regler in Audacity (und Windows) ausgegraut.

Es gibt Bedienpanels, die die Interfaces steuern. Bei der anderen ist es ein mechanischer Poti am Mikrofoneingang. Für Line-Eingänge (z.B. Plattenspieler) müsste auch ein Bedienpanel da sein.
Vermutlich ist es tatsächlich von Interface zu Interface unterschiedlich (dazu gehören ja auch so genannte "USB-Mikrofone") - wir hatten hier schon Kommentare, bei denen das Eingangssignal bei 0,1 bereits zu Übersteuerungen führte.
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Uli Nobbe #7
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Antwort auf Beitrag ID 31634
Das halte ich für wenig wahrscheinlich.

  • Windows ist ein Betriebssystem. Es mag vielleicht Systemsounds über die Soundkarte ausgeben und Audio-Inputs sowie Outputs verwalten, aber ein Windows-Grundrauschen? Das wäre mir neu und ich glaube auch nicht, dass es so was gibt. Streng genommen müsste sich die Frequenz des Rauschens dann ja auch mit der Prozessorbelastung oder der Anzahl der Tasks ändern... Du merkst, das ist nicht zielführend.

  • Als Rauschgeneratoren kommen prinzipiell - und das Betriebssystem-unabhängig - Hardware-Komponenten infrage. Das sind in Deinem Fall zwei: 1.) Der Phono-Vorverstärker mit USB-Anschluss (das ist Deine externe Soundkarte, da ist neben dem Vorverstärker auch der A/D-Wandler = Audio-Interface drin). 2.) Der Weg von der USB-Buchse am PC zu ... ja, Audacity. Also streng genommen das Motherboard des PC, wenn da nicht noch mal ein (passiver?) USB-Hub dazwischen hängt.

Zitat von eweissgerber:
Audacity zeigt als Aufnahmepegel immer was um die -35 dB an auch bei Aufnahmeregler ganz unten.

Jetzt wird es ganz tricky. Wenn das Rauschen unabhängig von der Lautstärke ist, hat entweder eins der beteiligten Geräte eine Macke (könnte der USB-Vorverstärker sein) - oder Du hast eine ganz klassische Brummschleife.
Eine was?
Stichwort "Netzbrummen".

Das ist eine Potenzialdifferenz zwischen zwei verschiedenen Stromkreisen, kann aber auch innerhalb eines Stromkreises vorkommen (treibt Beschaller in manchen Locations in den Wahnsinn!).
Der Profi hört Netzbrummen sofort = 50 Hz = vergleichsweise tiefer Ton, egal, was man an der Lautstärke fummelt. Nicht laut, aber nervig (und -35 dB liegen schon gut über der Wahrnehmbarkeitsschwelle, oh ja!). Vielleicht findest Du über die (Frequenz-)Analyse in Audacity ja mal raus, wie viel Hz das Rauschen hat. Eventuell bringt uns das weiter.

Noch eine Idee:
Plattenspieler haben in aller Regel neben dem Netzkabel noch ein "Erdungskabel" (dünner Draht mit flachem, gegabeltem Metallplättchen an einem Ende) zum anschrauben am Mischpult oder HiFi-Verstärker. Vielleicht ist es auch dieser (fehlende?) Anschluss.

Mehr fällt mir jetzt spontan, so aus der Hüfte geschossen, nicht dazu ein.
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Thema: Audacity neu installiert - Probleme bei der Aufnahme  im Forum: AUDACITY 2.X HILFE FORUM Windows
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Uli Nobbe #8
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Antwort auf Beitrag ID 31630
Da Audacity während der Aufnahme selbst keine Effekte zur Anwendung bringt, liegt die Vermutung nahe, dass externe Einflüsse hier stören.

An Deiner Stelle würde ich überprüfen, welche Anwendungen parallel geöffnet sind, die eventuell Einfluss auf das ausgewählte Audio-Device haben könnten.
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Thema: Schnittstellen bei Audacity verweichen/entfernen  im Forum: AUDACITY 2.X HILFE FORUM Windows
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Uli Nobbe #9
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Antwort auf Beitrag ID 31631
Wirklich unhörbare Schnitte sind grundsätzlich nur an den Nulldurchgängen möglich. Findet sich in einer kompakten Tonspur - Dein Beispiel deutet darauf hin - dieser Nulldurchgang nicht, wird es vermutlich nicht so ganz reibungslos verlaufen.
Ein besonders starker Zoom auf die Schnittmarke kann da hilfreich sein.

Dies ist lediglich ein allgemeiner Hinweis zur Arbeit mit Audacity.
Zu den weiteren Informationen aus Deiner Frage möchte ich nicht weiter Stellung nehmen und hoffe, dass da im Urheberrecht alles in Ordnung ist.
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Thema: Gehäuftes Klicken in der Tonspur (nach einigen Minuten tritt ein Klicken auf, das vermehrt erscheint, stört extrem)  im Forum: AUDACITY 2.X HILFE FORUM Mac OS X
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Uli Nobbe #10
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Antwort auf Beitrag ID 31623
Komisch, das habe ich schon mal unter Podcastern gehört, scheint tatsächlich besonders gern Mac(Book)-User zu betreffen.
Ist aber, glaube ich, immer noch nicht endgültig geklärt.

Ein Lösungsansatz ging mal in die Richtung "Synchronisationsfehler 44,1 kHz / 48 kHz", aber auch da gab es wohl einen Rückschlag.

Die Entfernung eines solchen Knackens dürfte mit den Audacity-Hausmitteln wohl auch nicht möglich sein, zumal ich Dir zustimme, dass man in so einem Fall an die Ursache ran muss.

Hast du im Freundeskreis einen Windows-Nutzer, an dessen PC / Laptop Du das Mikrofon mal testen kannst? Dann könntest Du wenigstens diese Hardware als Fehlerquelle ausschließen.

Ansonsten: Sorry, von meiner Seite aus Ende des Lateins. Die Apfel-Nutzer in meinem Bekanntenkreis werden (zumeist frustriert) langsam, aber stetig weniger. Grund: Systemumstellung.  :cool:
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Uli Nobbe #11
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Antwort auf Beitrag ID 31620
Die Einrichtung einer LAME-Bibliothek in Audacity zum Export von mp3-Dateien ist hier beschrieben:
https://manual.audacityteam.org/man/installing_and_updatin…

Zitat von bibi1944:
Mach's halt mit dem Cool Edit 2000.

Mein Tipp wäre foobar2000 gewesen. Dort ist auch eine sehr nützliche Convert-Funktion zu finden. Außerdem enthält foobar gleich einen Replaygain-Scanner.

Grüße aus Frankfurt am Main, Hessen (Rhine-Main area, where the big airport is located)
- There ist still another City of Frankfurt in Germany, called Frankfurt an der Oder, East-Germany (former GDR), next to the Polish border. However, when people talk about Frankfurt, mostly Frankfurt am Main is meant.  ;-)  -
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Uli Nobbe #12
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Antwort auf Beitrag ID 31618
In dem Fall ist der USB-Plattenspieler das Audio-Interface.
Es kann unter dem Namen des Geräts in der Auswahlliste erscheinen, oder einfach nur als "USB Audio-Codec".

Unter Windows 10 kommt man durch einen Rechtsklick auf das Lautsprecher-Symbol (rechts unten) in die Sound-Einstellungen. Dort kann man sehen, welche Eingabegeräte zur Verfügung stehen. Diese kann man auch unter Audacity auswählen.

In Audacity ist es empfehlenswert, als Audiohost "WASAPI" auszuwählen.
Ein Tipp noch: Wird der USB-Plattenspieler eingesteckt, nachdem (!) Audacity gestartet wurde und bereits läuft, müssen die Audio-Geräte neu durchsucht werden (ein Punkt im Menue).

Viel Erfolg und Grüße nach Québec.
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Uli Nobbe #13
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Antwort auf Beitrag ID 31616
Heinz Becker? bibi? Mit diesem Deutsch? Hmmm....  :huh:
Na gut:

Zitat von bibi1944:
Erstaunlicherweise funktioniert es nur ueber das Mikrophone.

Nein.
Audacity nimmt grundsätzlich über jede Soundkarte (!) - Audio-Interface - auf, die von Windows erkannt wird. Audacity erkennt keine Mikrofone, Tapedecks oder DJ-Consolen.
Ein Mikrofon oder ein CD-Player oder ein Smartphone oder oder werden entweder über die Soundkarte angeschlosssen - oder sind selber eine (z.B. USB-Mikrofone: Da ist das Audio-Interface schon fest drin verbaut).

Die Frage ist also: Woran ist der Plattenspieler angeschlossen?
Dieses Device muss dann in Audacity ausgewählt werden.

Alle anderen Probleme liegen dann an der Hardware, aber nicht am Programm. Audacity nimmt das, was vom Betriebssystem kommt.
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Uli Nobbe #14
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Antwort auf Beitrag ID 31614
Since this is the board for german speaking users of Audacity, the english / international board would be more helpful for your language and question.
https://forum.audacityteam.org/
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Thema: Digitalisierung von Hörspielkassetten (Probleme bei der Digitalisierung von MCs)  im Forum: FEEDBACK UND DISKUSSION Generelle Fragen und Anregungen
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Uli Nobbe #15
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Antwort auf Beitrag ID 31607
Ich hatte ja gehofft, dass sich Frank dieser Sache annimmt. Von mir gibt es nur Basiswissen in aller Kürze:

Ein Tape sollte so abgespielt werden, wie es aufgenommen wurde (Bandmaterial, Dolby NR etc. pp.).
Die Aufnahme soll so sauber wie nur irgend möglich in Audacity kommen; was während der Aufnahme vermurkst wurde, kriegt man fast gar nicht mehr raus, bzw. man erkauft sich eine Verbesserung in einem Punkt mit der Verschlechterung in einem anderen.

Gerade bei der Rauschverminderung (!) ist es ja so, dass Audacity ein bestimmtes Muster-Sample rein mathematisch herausrechnet. Davon sind in aller Regel aber auch Frequenzen aus dem Sprach- und Musikbereich betroffen, die dann - schlimmstenfalls hörbar - fehlen. So ein Programm kann nun mal nicht zwischen "gut" und "böse" bzw. zwischen Nutz- und Störsignal unterscheiden.

Wenn also der passende Dolby-Filter hier schon bei der Aufnahme mehr bewirken kann, dann solltest Du ihn auch anwenden. Audacity kann die in einem guten Cassettendeck vorhanden Einstellungen nicht kopieren oder gar kompensieren.
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