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Kabelkürzung
Elektronisches Problem (Löten)
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saint.itch #1
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Subject: Kabelkürzung
Hallo,

ich habe gelesen, dass ein 10cm langes Kabel,
das ungeschirmt ist, weniger Rauschen verursachen
soll und habe demnach von einem günstigen Kondensator
nicht elektret Mikrofon das Kabel gekürzt:

[Image: http://img15.imageshack.us/img15/529/p1020327xq.th.jpg]
[Image: http://img37.imageshack.us/img37/9360/p1020326d.th.jpg]

Ich habe den Stecker abgeschnitten und das Mikrofon
an einen Mono 3,5 Klinkenstecker gelötet, bekomme aber
keinen Ton.

Signal und Masse sind richtig angeschlossen, kann man an
den Kabeln der Kapsel sehen. Dort wo die drei Leiter der
Platine sind ist immer Masse.

[Image: http://img535.imageshack.us/img535/7636/p1020325.th.jpg]
[Image: http://img43.imageshack.us/img43/7464/p1020328o.th.jpg]

Kann mir jemand meinen Fehler verraten?
edgar-rft (Moderator) #2
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Im Bild sehe ich eindeutig die Kapsel eines Elektret-Kondensator-Mikrofons und da kommt ohne externe Versorgungsspannung kein Ton raus. Das ist völlig normal, weil in der Kapsel ein Vorverstärker eingebaut ist, der ohne externe Versorgungsspannung nicht funktionieren kann.
Deutsche Handbücher und Onlinehilfe findet ihr unter "Bitte zuerst lesen", "Informationen und Fragen zur Webseite" und "Allgemeine FAQ"
saint.itch #3
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Da muss ich Dich leider korrigieren,
schau mal auf das erste Bild, also
Mikrofon im Oroginal.

Das läuft ohne Batterie.

Ging ja vorher auch, nur eben nach
der Kürzung nicht mehr.
edgar-rft (Moderator) #4
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Hat der Eingang der Soundkarte "Plug-In Power" (Phantomspeisung) oder irgend so etwas ähnliches mit dem das Mikrofon betrieben wird? (müsste im Handbuch der Soundkarte stehen). In diesem Fall könnte es sein, dass mit einem Mono-Stecker, der den zweiten Stereo-Kanal kurzschliesst, auch die Phantomspeisung kurzgeschlossen wird (es geht dabei nichts kaputt, es funktioniert aber nicht mehr). Die Mikrofonkapsel braucht in jedem Fall eine Versorgungsspannung irgendwoher. War das vorher auch ein Mono-Stecker als es noch funktioniert hat? Im obersten Bild sehe ich einen Stereo-Stecker.
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This post was edited on 2010-02-15, 14:37 by edgar-rft.
saint.itch #5
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Ja genau, war ein Stereostecker.

Hab ganz gezielt einen Monostecker gekauft.
Es wird ja trotz Stereostecker mit einem Mikrofon
immer nur Mono aufgenommen. Wollte dann einen
Monostecker dran machen (habe ich auch), mit
zwei spuren aufnehmen und habe gehofft, dass
die zweite Spur nur das Rauschen aber keinen
Ton enthält.

Diese hätte ich dann 180° Phasenverschoben und
wäre ähnlich der symmetrischen Übertragung
rauschlos geworden.

Ich glaube nämlich langsam, dass mehr Rauschen
durch das Kabel als durch das Mikro kommt.

Phantomspeisung o.ä. hat meine Soundkarte nicht,
ich hab nur Standardkomponenten.

Aber vllt. stimmt dass ja, ich hol bei meiner nächsten
Bestellung einen Stereostecker und probiers damit.

Noch eine zusätzliche Frage wegen dem Rauschen.
Ich habe den Verdacht, dass das vom Kabel kommt,
weil ich dieses Rauschen auch bekomme, wenn der
Stecker nicht ganz drinnen Steckt. Also ohne
Nutzsignal.

Ich denke dass ist dann das Rauschen der Kapsel/Verstärker/
Widerstandes, was auch immer. Jedenfalls ein Rauschen, das
wenn es alleine in einem Kanal ist, das explizit selbe Rauschen
sein sollte, wie es in meiner Aufnahme die dann gerade entsteht
im Hintergrund zu hören ist.

Wenn ich dann einen Stereostecker nehme, Masse auf Masse
Nutzsignal auf einen der Leiter, welche Verbindung muss ich
Duplizieren/Überbrücken, um im anderen Kanal das selbe
Rauschen ohne Nutzsignal zu bekommen?

Und nutzt das was, wenn ich die Kabel verdille?

Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern, aber bei Netzwerkkabeln
werden auch ein paar Kabel verdrillt.

Ich hoffe das war Verständlich
This post was edited on 2010-02-15, 15:24 by saint.itch.
edgar-rft (Moderator) #6
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... Diese hätte ich dann 180° Phasenverschoben und wäre ähnlich der symmetrischen Übertragung rauschlos geworden ...

Eine symmetrische Übertragung vermindert nicht das Rauschen.

... Ich glaube nämlich langsam, dass mehr Rauschen durch das Kabel als durch das Mikro kommt ...

Das ist blanker Humbug. Das Kabel selbst rauscht überhaupt nicht, egal ob symmetrisch oder unsymmetrisch.

... Ich habe den Verdacht, dass das vom Kabel kommt, weil ich dieses Rauschen auch bekomme, wenn der Stecker nicht ganz drinnen Steckt. Also ohne Nutzsignal ...

Wenn es auch ohne Signal rauscht, dann taugt der Vorverstärker der Soundkarte nichts. Das hat nichts mit dem Kabel zu tun. Löte mal am Mono-Stecker beide Anschlüsse direkt zusammen und steck den Stecker dann in den Mikrofon-Eingang, so dass beide Kanäle des Mikrofon-Eingangs der Soundkarte kurzgeschlossen sind, dann mach mal eine Aufnahme. Das Rauschen, das du dann noch hörst, ist das Rauschen des Mikrofon-Vorverstärkers der Soundkarte. Das ist die billigste Möglichkeit eine Soundkarte zu testen. Wenn es dann immer noch rauscht, dann taugt der Vorverstärker der Soundkarte nichts.

Wenn ich dann einen Stereostecker nehme, Masse auf Masse Nutzsignal auf einen der Leiter, welche Verbindung muss ich Duplizieren/Überbrücken, um im anderen Kanal das selbe Rauschen ohne Nutzsignal zu bekommen?

Du kannst das Rauschen nicht mit einer anderen Beschaltung des Kabels verringern. Normalerweise ist die Masse an Masse und der Innenleiter des Kabels an einem oder beiden Eingängen der Soundkarte angeschlossen.
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saint.itch #7
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So, fertig:

Nene, da warst Du kurz unaufmerksam.

Nicht wenn der Stecker gezogen ist,
nur wenn der Stecker halb bzw. 3/4
drinnen ist.

Wie es ohne Stecker klingt: siehe weiter unten

Eine symmetrische Übertragung vermindert nicht das Rauschen.

Naja, wenns keine Störung ist, die sich als Rauschen äußert.
Wenn es soetwas gibt.
Aber ich denke dass Du mit dem Verstärker recht hast, weil:


Ich dachte es könnte eine Störung sein, die sich als Rauschen
äußert weil, wenn ich den Stecker vom Kondensatormikrofon
halb im Stecker hatte, auch das Rauschen hatte, aber selbst
bei lauten Husten nichts hören konnte:

Hörbeispiel: kondensator halb im micin ohne irgendetwas aufzunehmen

Ohne eingestecktes Mikro hört es sich nämlich so an:

Hörbeispiel: micin leer

Also ein deutlich stärkeres Rauschen mit halb eingesteckten
Stecker ohne Nutzsignal. Daher dachte kein Nutzsignal, also
kein Verstärkerrauschen.

Wenn der Klinkenstecker ganz drinnen gewesen ist, war es das
selbe Rauschen, aber diesmal mit Signal. Also dachte ich, das
Mikrofonrauschen das auch da sein musste, ginge im Störrauschen
unter...

Hörbeispiel: kondensator ganz im micin

Also ein Rauschen vom Kabel oder das was auf Wikipedia als
Widerstandsrauschen beschrieben ist. Aber das ist dann wohl
der Verstärker. Ein Widerstand wirkt ja gegen einen Strom,
also den Strom des Verstärkers. Oder ist es jetzt doch von
der Kapsel?



Das Elektretmikro spricht eher für den Verstärker, denn
normalerweise benötigt es ja eine Batterie. Diese ist zwischen
Micin und Mikro geschaltet. Damit aufnehmen klappt wunderbar.
Wenn ich das Mikro, dass lässt sich abziehen, alleine in den Micin
stecke, muss ich schon ins Mikrofon laut Husten, damit überhaupt
etwas zu hören ist.

Hörbeispiel: vivanco em 35 ohne batterie ganz im micin

Merkwürdigerweise funktioniert es wie das Kondensator ( das ganz
reingesteckt ist), wenn das Elektretmikro zur häfte in den Klinken-
stecker gesteckt ist; Das spricht dann für den Verstärker der Soundkarte.

Hörbeispiel: vivanco em 35 ohne batterie halb im micin



Mit dem Mikrofonvorverstärker konnte ich leider nichts über mein
Rauschen der Soundkarte feststellen, denn ich konnte über Line
nicht aufnehmen, musste trotz des Gerätes über Micin aufnehmen:

[Image: http://img706.imageshack.us/img706/9633/behringertubeultragainm.th.png][Image: http://img502.imageshack.us/img502/9633/behringertubeultragainm.th.png][Image: http://img153.imageshack.us/img153/9633/behringertubeultragainm.th.png][Image: http://img715.imageshack.us/img715/9633/behringertubeultragainm.th.png]

Ohne angeschlossenes Mikro am Linein des PC klang es wie wenn
garnichts am PC angeschlossen ist (siehe oben):

Hörbeispiel: preamp im line, kein mic im preamp (egal welche einstellung immer gleich) auch mit gezogenem line stecker, also pc ton

Hatte dann aber keinen Ton, das Mikro das über Adapter 6,3 zu 3,5
Monoklinke angeschlossen wurde, wurde nicht verstärkt.
Ich musste also auf Micin stellen und hatte eine häßliche Brummschleife,
die sich nicht beheben ließ. Netzteil des Notebooks und Netzwerkstecker
wurden schon gezogen, diese produzieren nämlich Brummschleifen.
(Netzteil: Starkes Brummen, Netzwerkkabel: Schwaches Brummen)

Hörbeispiel: preamp im mic, mic ohne batteriestück im preamp (netzwerkstecker und netzteil aus nb draussen)
This post was edited 4 times, last on 2010-02-15, 18:49 by saint.itch.
saint.itch #8
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Es geht eigentlich nur um 2 Dinge:

Eben warum der Monostecker nicht funktioniert,
wenn jede Soundkarte nur Mono im Micin anbietet
und wie ich dieses Rauschen aus:

"kondensator halb im micin ohne irgendetwas aufzunehmen"

duplizieren kann ohne Nutzsignal, denn dann wäre
ich fast Rauschlos!!!
edgar-rft (Moderator) #9
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... warum der Monostecker nicht funktioniert, wenn jede Soundkarte nur Mono im Micin anbietet ...

Die einzig logische Erklärung ist eine "Plug-In Power" Phantomspeisung, wie sie z.B. die meisten Notebook-Soundkarten eingebaut haben, weil dann ist mit einem Mono-Stecker die Phantonspeisung kurzgeschlossen. Eine andere Erklärung habe ich nicht auf Lager. Wenn ich bitte genauere Angaben über die Soundkarte oder den Sounchip haben könnte dann könnte ich versuchen aus den Datenblättern des Herstellers herauszufinden, ob das so ist oder nicht.

... wie ich dieses Rauschen aus: "kondensator halb im micin ohne irgendetwas aufzunehmen" duplizieren kann ohne Nutzsignal ...

Das geht nur, indem du das Nutzsignal ohne Rauschen von dem Nutzsignal mit Rauschen subtrahierst (bzw. invertierst und addierst), dann bleibt das Rauschen übrig. Dazu brauchst du aber als wichtigste Voraussetzung erst einmal ein Nutzsignal ohne Rauschen. Aber wenn du ein Nutzsignal ohne Rauschen hättest dann bräuchtest du ja auch nichts mehr subtrahieren. Wie du selbst erkennen kannst wirst du auf diesem Weg nicht weiterkommen.
Deutsche Handbücher und Onlinehilfe findet ihr unter "Bitte zuerst lesen", "Informationen und Fragen zur Webseite" und "Allgemeine FAQ"
saint.itch #10
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Klar, sorry.

Also im Gerätemanager steht die Soundkarte als:
  SigmaTel C-Major Audio

Ist im LifeBook E4010 von Fujitsu Siemens.

Allerdings sagt die PCI Vendorliste es sei eine:

Vendor: 0x8086    Intel Corporation
Dev: 0x24C5    Realtek AC97 Audio    0x8086    Intel Corporation

Siehe hier.
edgar-rft (Moderator) #11
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Also laut den technischen Daten im Anhang des Handbuch des Fujitsu/Siemens LifeBook E4010, das über diese Seite heruntergelden werden kann:


handelt es sich um einen "SigmaTel STAC9767" Sound-Chip. Eine (legale) PDF-Kopie des SigmaTel Datenblatts gibt es unter:


Laut diesem Datenblatt hat der SoundChip einen Stereo-Mikrofon Eingang und eine "Microphone Sensing" Schaltung eingebaut, die (meiner Meinung nach) erkennt, ob ein Mikrofon angeschlossen ist oder nicht. Wahrscheinlich glaubt diese Schaltung, dass kein Mikrofon angeschlossen ist, wenn ein Kanal durch den Mono-Stecker kurzgeschlossen ist. Ob das wirklich so ist muss ich mir morgen (bzw. nachher) noch mal genauer anschauen, weil das "Datenblatt" ist immerhin 97 Seiten dick ...

P.S.: Das Geheimnis der SigmaTel/Intel Konfusion ist recht einfach zu erklären. Die Firma SigmaTel gibt es schon seit ungefähr zwei Jahren nicht mehr. Entweder hat Intel die Pläne gekauft und produziert den Chip nun unter einem anderen Namen weiter oder es ist noch ein Original SigmaTel Chip und ein Intel Treiber.
Deutsche Handbücher und Onlinehilfe findet ihr unter "Bitte zuerst lesen", "Informationen und Fragen zur Webseite" und "Allgemeine FAQ"
saint.itch #12
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Ah, na dann schonmal vielen Dank.

Ich hab auch schonmal vorab geguckt und da steht
auf der ersten Seite links in Fettschrift:

"Full Stereo Microphone Pre-Amp"

Interessant zu lesen, ist mir erst seit Audacity
ein Schlüselbegriff und wurde bisher nie von mir
beachtet. Es ist also ein Pre-Amp drinnen, der
angechaltet wird, wenn ein Mic eingesteckt wird.
Der "Sensor" bezieht sich wahrscheinlich darauf,
dass es nur einen Stecker für Line und Mic-in gibt.
Das muss dann halt im Windows Mixer eingestellt
werden. Dabei fällt auf, wie sich dieser Sensor
bemerkbar machen will, denn die Einstellung des
Mixers darf ja nicht geändert werden und wird
sie auch nicht. Und für die Mitteilung woher das
Betriebssystem das Signal holen soll, übernimmt
nunmal der Mixer. Hm....

Also ich glaub zumindest nicht, dass dieser Sensor
die Stärke des Signals misst und bei zu schwachem
Signal auf Micin also amplifiert meint den Verstärker
zuschaltet.

So oder so, dieser vermeintliche Sensor kann nicht
da sein, denn was dieser bewirken soll, ist dass der
Verstärker eingeschaltet wird und dass ist die Situation,
wenn ich auf Micin schalte.
Das hieße bei einem Schwachen Signal oder Monostecker
würde die Mixereinstellung geändert werden, wenn
dieser auf Linein stünde. Das macht keine Soundkarte
der Welt, wenn man sich die ganze Foreneinträge a la
"ich habe keinen Micsound" ansieht.

Damit wären wir dann beim:

"Internal Microphone Input Sensing"

Siehe Oben.

Da steht auch:
"The microphone input and mono mix
input can be recorded simultaneously"

Also ich habe nur einen Stecker, danke an
Siemens für die beschnittene Ausstattung. :/

Habs: (Seite 7)
The STAC9766/9767 includes jack sensing on the Headphone and Line_Out. The STAC9766/9767
jack sense can detect the presence of devices on the Headphone and Line Outputs and on both Mic
inputs. With proprietary IDT current- and impedance-sensing techniques, the impedance load on the
Headphone and Line Outputs can also be detected. The GPIOs on the STAC9766/9767 remain
available for advanced configurations.
edgar-rft (Moderator) #13
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Vorwort: Wie du wahrscheinlich schon selbst festgestellt hast sind nicht automatisch alle Funktionen, die der Soundchip bietet, auch wirklich im Notebook aktiviert bzw. Software- oder Hardware-mässig auch wirklich angeschlossen oder eingebaut. Meist ist das in Notebooks z.B. aus Platzgründen auch gar nicht möglich.

... Der "Sensor" bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass es nur einen Stecker für Line und Mic-in gibt ...

Das ist interessant zu erfahren, weil am Soundchip der MIC und LINE-IN Eingang eindeutig ZWEI verschiedene Anschlüsse sind. Wir können uns also wahrscheinlich nicht allein auf das Datenblatt des Soundchips verlassen. Wurde von Fujitsu/Siemens also zwischen Anschlussbuchse und Soundchip noch was "dazu" gebaut? Bei Fujitsu/Siemens habe ich zum LifeBook noch keine weiteren Hardware Unterlagen gefunden.

Der Soundchip hat einen "Mixer" eingebaut, was bedeutet, dass der Signalweg innerhalb des Soundchips vom Treiber Software-mässig umprogrammiert werden kann. Vielleicht wurde auf diese Weise die Umschaltung der Eingangsbuchse realisiert? Das weiss ich allerdings auch nicht wirklich genau, weil ich den SouceCode des Treibers nicht habe.

Auf dieser Seite wird der "SigmaTel C-Major Audio" Treiber zum Download angeboten:


Dort steht in der unteren Hälfte der Seite (unter dem Bild):

The SigmaTel C-Major audio codec is able to support complete jack sensing. This feature allows microphones inserted into the microphone jack to be automatically detected.

Also kann der Treiber erkennen ob ein Mikrofon angeschlossen ist? Ich kann diese Frage mit den Angaben aus dem Datenblatt nicht eindeutig beantworten. Der Soundchip kann auf jeden Fall Hardware-mässig erkennen ob ein Mikrofon an den MIC-Pins des Soundchips angeschlossen ist. Da aber die MIC und LINE Anschlüsse am Soundchip zwei verschiedene Anschlüsse sind, es am Notebook aber nur einen einzige Anschlussbuchse zu geben scheint habe ich keine Ahnung wie das funktionieren soll.

Plug-In Power

Von einer "Plug-In Power" Phantomspeisung kann ich im Datenblatt nichts finden. Das bedeutet aber nicht, dass von Fujitsu/Siemens nicht eine Phantomspeisung zusätzlich dazu gebaut wurde, zumindest ist das ohne grössere Probleme möglich. Fast alle Notebooks, die ich kenne, haben so eine Phantomspeisung eingebaut, damit z.B. für ein Headset zum Internet-Telefonieren keine zusätzliche Batterie gebraucht wird. Der Soudchip hat an allen Eingängen per Software zuschaltbare Hochpass-Filter, die normalerweise dazu verwendet werden, entweder tieffrequente Störgeräusche oder eine am Eingang anliegende Gleichspannung (= Phantomspeisung) zu entfernen.

... Also ich glaub zumindest nicht, dass dieser Sensor die Stärke des Signals misst und bei zu schwachem Signal auf Micin also amplifiert meint den Verstärker zuschaltet ...

Das wäre auch nicht sinnvoll, weil wenn du z.B. eine Schallplatte aufnimmst, dann würde in den Pausen zwischen den Liedern jedesmal die Verstärkung aufgedreht um das Knacksen zu verstärken. Was aber definitiv Sinn machen würde, wäre wenn es im Soundkartentreiber eine Möglichkeit gibt, wo die Verstärkung des Mikrofon-Vorverstärkers per Software eingestellt werden könnte.

Vorläufiges Ergebnis

Dummerweise kann ich immer noch nicht 100% genau sagen ob es allein am Mono-Stecker liegt, dass das Mikrofon nicht funktioniert. Es hilft wahrscheinlich nichts anderes, als einfach mal eine Stereo-Stecker dranzulöten. Zumindest kannst du dann mit einem Mono-Mikrofon auch auf beiden Kanälen gleichzeitig aufnehmen, das Geld ist also nicht ganz zum Fenster rausgeschmissen.

P.S.: Weil die Seite gestern Nacht nicht erreichbar war hier noch ein Link zu den Original-Datenblättern:


Dort gibt es unter "Documents" eine Anleitung "Stereo Microphone Application Note", wo beschrieben ist, wie ein Stereo-Mikrofon Hard- und Softwaremässig an den Soundchip angeschlossen wird. Ob das allerdings auch genau so mit dem Fujitsu/Siemens Notebook funktioniert kann ich nicht 100% versprechen.
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This post was edited on 2010-02-16, 16:07 by edgar-rft.
saint.itch #14
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Vorwort: Wie du wahrscheinlich schon selbst festgestellt hast sind nicht automatisch alle Funktionen, die der Soundchip bietet, auch wirklich im Notebook aktiviert bzw. Software- oder Hardware-mässig auch wirklich angeschlossen oder eingebaut. Meist ist das in Notebooks z.B. aus Platzgründen auch gar nicht möglich.

Ja, teilweise ein riesiges Sparpotential, wenn man firmware ändern
oder zB einen laserdurchtrennten Leiter wiederherstellen kann.

... Der "Sensor" bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass es nur einen Stecker für Line und Mic-in gibt ...

Das ist interessant zu erfahren, weil am Soundchip der MIC und LINE-IN Eingang eindeutig ZWEI verschiedene Anschlüsse sind. Wir können uns also wahrscheinlich nicht allein auf das Datenblatt des Soundchips verlassen. Wurde von Fujitsu/Siemens also zwischen Anschlussbuchse und Soundchip noch was "dazu" gebaut? Bei Fujitsu/Siemens habe ich zum LifeBook noch keine weiteren Hardware Unterlagen gefunden.

Der Soundchip hat einen "Mixer" eingebaut, was bedeutet, dass der Signalweg innerhalb des Soundchips vom Treiber Software-mässig umprogrammiert werden kann. Vielleicht wurde auf diese Weise die Umschaltung der Eingangsbuchse realisiert? Das weiss ich allerdings auch nicht wirklich genau, weil ich den SouceCode des Treibers nicht habe.

Ja, es gibt nur einen Steckplatz aber wie dass auf der Platine aussieht,
weiss ich auch nicht. Notebook bleibt zu! ;) (soll ganz bleiben)

Das der Mixer des soundchips Softwareseitig gesteuert werden kann weisst
Du allerdings, die ganzen Regler im Windows-Mixer und Einstellungen werden
doch auf diese Art und weise an die Soundkarte bzw. den Chip weitergegeben.
Oder nicht?
Ob die Umschaltung jetzt auch programmiert ist, ich denk mal ja.

Auf dieser Seite wird der "SigmaTel C-Major Audio" Treiber zum Download angeboten:


Dort steht in der unteren Hälfte der Seite (unter dem Bild):

The SigmaTel C-Major audio codec is able to support complete jack sensing. This feature allows microphones inserted into the microphone jack to be automatically detected.

Also kann der Treiber erkennen ob ein Mikrofon angeschlossen ist? Ich kann diese Frage mit den Angaben aus dem Datenblatt nicht eindeutig beantworten. Der Soundchip kann auf jeden Fall Hardware-mässig erkennen ob ein Mikrofon an den MIC-Pins des Soundchips angeschlossen ist. Da aber die MIC und LINE Anschlüsse am Soundchip zwei verschiedene Anschlüsse sind, es am Notebook aber nur einen einzige Anschlussbuchse zu geben scheint habe ich keine Ahnung wie das funktionieren soll.

Ja doch, wir suchen nach der Umsetzung, denn in Windows
und in Linux muss ich dass was diese Automatik macht,
selbst machen. Wenn ich das richtig verstanden habe, könnte
man mit einer Treiber Ergänzung und einem kleinen Programm
zB dafür sorgen, dass das Lautsprechersymbol "ausgegraut"
wird, wenn keine Lautsprecher angeschlossen sind, was ja
detektiert werden kann. Auch interessant...
Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, gehört das sogar zur
AC97 Spezifikation.

Plug-In Power

Von einer "Plug-In Power" Phantomspeisung kann ich im Datenblatt nichts finden. Das bedeutet aber nicht, dass von Fujitsu/Siemens nicht eine Phantomspeisung zusätzlich dazu gebaut wurde, zumindest ist das ohne grössere Probleme möglich. Fast alle Notebooks, die ich kenne, haben so eine Phantomspeisung eingebaut, damit z.B. für ein Headset zum Internet-Telefonieren keine zusätzliche Batterie gebraucht wird. Der Soudchip hat an allen Eingängen per Software zuschaltbare Hochpass-Filter, die normalerweise dazu verwendet werden, entweder tieffrequente Störgeräusche oder eine am Eingang anliegende Gleichspannung (= Phantomspeisung) zu entfernen.

... Also ich glaub zumindest nicht, dass dieser Sensor die Stärke des Signals misst und bei zu schwachem Signal auf Micin also amplifiert meint den Verstärker zuschaltet ...

Das wäre auch nicht sinnvoll, weil wenn du z.B. eine Schallplatte aufnimmst, dann würde in den Pausen zwischen den Liedern jedesmal die Verstärkung aufgedreht um das Knacksen zu verstärken. Was aber definitiv Sinn machen würde, wäre wenn es im Soundkartentreiber eine Möglichkeit gibt, wo die Verstärkung des Mikrofon-Vorverstärkers per Software eingestellt werden könnte.

Doch doch, da steht doch auf der ersten Seite:
Full Stereo Microphone Pre-Amp

Ich hab jetzt zumindest einen meiner Fehler entdeckt.
Ich hatte mir nur 48V gemerkt, weil dass überall stand,
aber Phantomspeisung muss nicht 48V sein.

"Phantomspeisung bezeichnet in der Tontechnik eine besondere Art der Spannungsversorgung von Kondensatormikrofonen mit einer Gleichspannung zwischen 9 und 48 V"

Mir war dass irgendwie unverständlich das 48V durch meine
Leitung zum Mikro gehen soll. Im Vergleich zum Elektretmikro
mit der 1,5V Batterie exponentiell hoch, dachte ich.

Vorläufiges Ergebnis

Dummerweise kann ich immer noch nicht 100% genau sagen ob es allein am Mono-Stecker liegt, dass das Mikrofon nicht funktioniert. Es hilft wahrscheinlich nichts anderes, als einfach mal eine Stereo-Stecker dranzulöten. Zumindest kannst du dann mit einem Mono-Mikrofon auch auf beiden Kanälen gleichzeitig aufnehmen, das Geld ist also nicht ganz zum Fenster rausgeschmissen.

P.S.: Weil die Seite gestern Nacht nicht erreichbar war hier noch ein Link zu den Original-Datenblättern:


Dort gibt es unter "Documents" eine Anleitung "Stereo Microphone Application Note", wo beschrieben ist, wie ein Stereo-Mikrofon Hard- und Softwaremässig an den Soundchip angeschlossen wird. Ob das allerdings auch genau so mit dem Fujitsu/Siemens Notebook funktioniert kann ich nicht 100% versprechen.

Ich hatte das Mikro einfach nochmal reingeschoben, um dass
Rauschen anzuhören und siehe da, es ging plötzlich!

[Image: http://img502.imageshack.us/img502/7665/p1020331f.th.jpg]

Ich weiss zwar ganz genau, dass ich das vorher aufgrund der
Erfahrung mit dem Vivanco Mikro schon probiert habe, aber
anscheinend muss man erst die Materie durcheinander wühlen
damit wirkung sich nicht versteckt...

Die Interessantere Frage wäre wohl, warum das halb eingesteckte
Vivanco Mikro ohne Batterie funktioniert hat, aber nicht, wenn es
ganz eingesteckt war. Der Stecker ist zumindest ein Stereostecker.

Von dem Kondensator hatte ich zumindest zwei Stück.
Habe jetzt nochmal mit der ungekürzten Version gespielt:

Hörprobe: stereomikro halb drinnen
Hörprobe: stereomikro voll drinnen
(Stereomikro meint Stereoklinke, nicht Mikro)

Halb drinnen kommt Rauschen ohne Nutzsignal, ganz drinnen
Rauschen mit Nutzsignal. Das Rauschen kommt vom PreAmp
der Soundkarte. Das weiss ich jetzt, dank Dir. Habe das auch
schon nachgeprüft; Das Mikro dessen Kabel gekürzt wurde und
an einem Monostecker angelötet worden ist, hatte ja ursprünglich
auch einen Stereostecker. Ich habe diesen mal reingesteckt und
siehe da, es hat gerauscht. Aber die Ende hatten garkeine Verbindung!
Also kann es nicht von irgendeinem Widerstand in der Kapsel sein!
Also ist es der Mikrofonvorverstärker der Soundkarte der Rauscht und
dieses Rauschen kriege ich auf beiden Kanälen und bei einem Mono-
Mikrofon krieg ich nur auf einem ein Nutzsignal ! ! !

Da das Rauschen identisch sein sollte, müsste ich dieses durch eine
um 180° Phasenverschobene Rauschspur elemenieren können ! ! !

Da es in der Soundkarte entsteht müsste es sogar möglich sein,
dieses extra aufzunehmen durch irgendeine Software.
Es wäre das identische Rauschen aus der Aufnahme mit nutzsignal!

Ich muss endlich meine Bestellung machen und einen Stereostecker
bestellen und dort dann nur an einem Leiter das Nutzsignal zu haben,
damit der andere nur Rauschen hat und subtrahiert werden kann.

Klingt doch interessant oder?
saint.itch #15
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Wenn ich das richtig gelesen habe, war Markus einer
der Entwickler hier.

Den hol ich mir, der muss dass umsetzen! :D

R A U S C H F R E I :)
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