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[Hilfe] Aufnahme mit Fiepen & Rauschen
MadMike #1
Mitglied seit 03/2013 · 3 Beiträge
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Betreff: [Hilfe] Aufnahme mit Fiepen & Rauschen
Hallo Jungs,

eins vorne weg: ich bin noch ein richtiges Grünohr in Sachen Tonspurbearbeitung. Daher möchte ich höflich um Hilfe fragen.

Ein Kumpel und ich nehmen regelmäßig Videopodcasts auf - bzw. ich. In meinem Fall bin ich gut ausgestattet und habe klare Tonqualität dank t.bone Mikro. Er allerdings hat das Problem, dass in seinen Aufnahmen immer ein klarer, feiner "PFeifton" (eine Art quietschen) und rauschen zu hören ist. Er selbst kann sich nicht erklären, ob es an der Kare oder am Mikro liegt.

Mit Audacity versuche ich nun, dieses Geräusch zu entfernen. Ggf. bietet sich einer von euch an, ihm/ihr die .wav Datei zu schicken, um zu gucken und mit mir aufzuzeigen, woran sowas liegen kann bzw. wie man das rausfiltert?

Liebe Grüße aus Berlin,

Mike
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Uli Nobbe #2
Benutzertitel: Sprecher
Mitglied seit 03/2012 · 1258 Beiträge · Wohnort: Frankfurt am Main
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Hallo Mike,

Zitat von MadMike:
Mit Audacity versuche ich nun, dieses Geräusch zu entfernen. Ggf. bietet sich einer von euch an, ihm/ihr die .wav Datei zu schicken, um zu gucken und mit mir aufzuzeigen, woran sowas liegen kann bzw. wie man das rausfiltert?

Ich würde es mal ansatzweise versuchen, zumindest für einen Test.
Wenn es klappt, gebe ich Dir / euch dann Hilfe zur Selbsthilfe; das gesamte Projekt müsst ihr dann schon selber bearbeiten, da das sonst die "Nachbarschaftshilfe" übersteigt.  :-D

Vorweg ein warnender Hinweis: Entscheidend für den Erfolg des Vorhabens ist, welche Frequenz das Störgeräusch hat. Liegt es innerhalb des Frequenzbereichs der menschlichen Stimme ...
Zitat von de.wikipedia.org/wiki/Menschliche_Stimme#Stimmerzeugung:
Der Frequenzbereich der menschlichen Stimme mit den Obertönen beträgt etwa 80 Hz bis 12 kHz.
... dann hat die Entfernung des Störgeräuschs natürlich Auswirkungen auf die Sprachaufnahme, so dass ggf. mit einer "Verschlimmbesserung" zu rechnen ist.

Das Hauptziel sollte daher langfristig lauten, das Störgeräusch an sich zu beseitigen. Ob ich dabei allerdings helfen kann, ist fraglich (ich rate meist zu intelligenten Investitionen, und die sind nicht gerade günstig...).

Zitat von MadMike:
Er selbst kann sich nicht erklären, ob es an der Kare oder am Mikro liegt.

Das lässt sich aber im Ausschlussverfahren herausfinden und ist für spätere Aufnahmezwecke absolut unerlässlich.
Da solltet ihr ruhig schon mal selber dran arbeiten, das kann euch keiner abnehmen.

Zitat von MadMike:
In meinem Fall bin ich gut ausgestattet und habe klare Tonqualität dank t.bone Mikro.

Diese Aussage ist, für sich betrachtet, deutlich zu pauschal und hat wenig bis gar keine Aussagekraft.
Bei vielen Herstellern findest Du von sehr guten über mittelmäßige bis gerade noch akzeptablen Mikrofonen so ziemlich alles - und (gerade) the t.bone ist da, die Bandbreite der Qualität betreffend - leider keine Ausnahme. Dabei spielt es gar keine Rolle, welcher Wandler zum Einsatz kommt, wie groß die Membran ist oder welche Charakteristik das Mikrofon hat; ja, noch nicht einmal eine klare Abgrenzung zwischen sog. "USB-Mikrofonen" und "klassischen" Anschlüssen ist einwandfrei möglich ("dieser Anschlusstyp ist generell besser").

Von daher läufst Du mit solchen Aussagen - zumindest bei mir - Gefahr, auf Widerstand zu stoßen und Diskussionen loszutreten.
Oder, andersrum: Wie viele andere Marken, Wandlersysteme und Vorverstärker hattest Du denn schon zum Vergleich, um ein solches Urteil fällen zu können?

Vielleicht höre ich ja von Dir und ich schaue mal, ob und was ich da machen kann.

Gruß, Uli
Auch Audacity kann den guten alten Technikergrundsatz nicht aushebeln:
Shit in - shit out: Qualität entsteht während der Aufnahme, nicht in der Nachbearbeitung!

Aktuelle Version: Audacity 2.1.2.
MadMike #3
Mitglied seit 03/2013 · 3 Beiträge
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Ich würde es mal ansatzweise versuchen, zumindest für einen Test.
Wenn es klappt, gebe ich Dir / euch dann Hilfe zur Selbsthilfe; das gesamte Projekt müsst ihr dann schon selber bearbeiten, da das sonst die "Nachbarschaftshilfe" übersteigt.  


Um mehr ging es auch nie, dass wäre super (und natürlich machen wir eine Fehleranalyse, woran es letztendlich liegen könnte).

Die .wav-Datei würde ich dir gern zukommen lassen (Anhang funktioniert leider nicht). Ist recht leise" aufgenommen, da wir vermutet hatten, dass der Pegel eventuell zu hoch eingestellt war. Einfach lauter drehen, dann hört man das quietschen / rauschen...ist bisher nicht besser geworden.
MadMike #4
Mitglied seit 03/2013 · 3 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #2
Zusatz: es lag wohl am Treiber. Zwar ist das Rauschen noch da, das liegt aber in der Regel am Mikrofon. Das haben wir mit Hilfe eines Filters hinbekommen, die Tonqualität also auf optimal erhöht.
Dennoch danke für die Hilfestellung :)
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Uli Nobbe #5
Benutzertitel: Sprecher
Mitglied seit 03/2012 · 1258 Beiträge · Wohnort: Frankfurt am Main
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Zitat von MadMike:
Zwar ist das Rauschen noch da, das liegt aber in der Regel am Mikrofon.

Jein. Es kommen nach wie vor, je nach Mikrofon, auch das Kabel, die verwendeten Anschlüsse und die Soundkarte bzw. der Mikrofonvorverstärker in Betracht.
Ich hatte da mal so ein Aha!-Erlebnis mit einem totalen Schrott-Billig-Mikro (die Marke sei hier verschwiegen, Du hast sie aber mal hochgejubelt), bei dem allein durch die Verwendung eines anderen Kabels eine deutliche Verbesserung hörbar wurde, auch wenn das Gesamtergebnis immer noch miserabel war.

Ich wiederhole mich: Mit pauschalen Äußerungen, selbst wenn sie durch "in der Regel" abgemildert werden, kommst Du selten weiter.

Zitat von MadMike:
Das haben wir mit Hilfe eines Filters hinbekommen, die Tonqualität also auf optimal erhöht.

Ob das "optimal" genannt werden darf?
Sobald das Filter in den Frequenzbereich der menschlichen Sprache eingreift - bei Rauschen sehr wahrscheinlich - ist das Ergebnis gerade noch so suboptimal und streng genommen ein Fall für die Tonne, wenn man genau hinhört.

Nun gut, die Qualität eurer Aufnahmen definiert ihr - aber wenn man sich schon Mühe gibt (vermutlich für den Zuhörer), dann sollte da auch etwas bei rumkommen, das man gerne erneut einschaltet, oder?
Auch Audacity kann den guten alten Technikergrundsatz nicht aushebeln:
Shit in - shit out: Qualität entsteht während der Aufnahme, nicht in der Nachbearbeitung!

Aktuelle Version: Audacity 2.1.2.
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