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Lieveaufnahmen mastern/verbessern
Maddrax #1
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Betreff: Lieveaufnahmen mastern/verbessern
Hallo zusammen,
ich habe manchmal Liveaufnahmen, die ich ein wenig nachbearbeiten/verbessern möchte.
Wie man Applaus zwischen den Stücken mit Audacity etwas runterfährt, habe ich inzwischen für mich rausbekommen (auch wenn es vielleicht nicht die elganteste und einfachste Art sein sollte, die es gibt, welche ich für mich anwende).


Wie aber sieht es aus, wenn ich den Sound an und für sich etwas mastern/verbessern möchte ?
Da bietet Audacity (neben dem Equilizer) garantiert etliche Möglichkeiten, die ich aber nicht so kenne und daher leider kaum einschätzen und nutzen kann.

Ich weiss nicht wie es am besten ist, das zu lernen, aber ich möchte es einfach gerne mal so probieren, dass ich euch Tonbeispiele (je zwei tracks) von zwei dieser Aufnahmen zur Verfügung stelle und ihr -die ihr euch mit Audacity hoffentlich gut auskennt-, versucht euch bitte mal daran, wenn ihr Lust habt.
Wenn es gut/besser klingt, wäre es schön, mir dann einfach zu verraten, was ihr genau gemacht habt und wie die Einstellung da genau waren. Dann habe ich wenigstens mal ein gewissen Überblick, mit was für Werzkzeugen man mit Audacity da arbeiten kann und wie man sie so am Besten einsetzt.

Wer eine bessere Idee hat; bitte nur her damit.

Ansonsten sind hier die Tonbeispiele zu finden, zum ausprobieren/verbessern (sind sher gute mp3 , die originale-wav klingen also auch net viel besser/anderst)

https://www.dropbox.com/sh/8an7sodxlog7kgw/AACVgeCB44…?dl=0

https://www.dropbox.com/sh/yc3psze8z8b4gzg/AAAilPcA2k…?dl=0

Danke für jede Hilfe, schon mal.
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Uli Nobbe #2
Mitglied seit 03/2012 · 1369 Beiträge
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Zitat von Maddrax:
ich habe manchmal Liveaufnahmen, die ich ein wenig nachbearbeiten/verbessern möchte.
Liveaufnahmen sind nicht einfach, daher meinen Respekt.
Gerade daher hast Du ja größtmöglichen Einfluss auf das abzugreifende Signal - genau hier solltest Du ansetzen statt in der Nachbearbeitung.

Zitat von Maddrax:
Wie aber sieht es aus, wenn ich den Sound an und für sich etwas mastern/verbessern möchte ?
Siehe oben: Arbeite an einem möglichst sauberen Aufnahmesignal, dann gibt es nur ganz wenig zu mastern, und am allerwenigsten am Klang.

Was genau stört Dich denn am Klang?
Und: Womit und auf wie vielen Spuren nimmst Du das Signal denn auf? Das Setup würde mich interessieren.
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Maddrax #3
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Hallo Uli,
danke für Deine Antwort.

Ich bin bei Dir.
Liveaufnahmen ist ein Kapitel für sich und der Sound hängt von vielen Faktoren ab, wie etwa (die wichtigsten die mir ad hoc einfallen)

- Equipment
- Sound an der location, bzw. Sound an der Stelle von wo aus aufgenommen wird (Stichpunkt: Sweet spot)
- WIE aufgenommen wird - z.Bsp. Aussteuerung während der Aufnahme : manuell oder automatisch
                                      - Mikro fix oder beweglich

gibt noch mehrere Aber, das sind bestimmt mal mit die Wichtigsten.

Aufgenommen wurde mit einem Edirol R09 Recorder in WAV
und mit einem Ohrwurm Rot Mikro
Da gibt es mittlerweile aber eine neue generation und über das Ohrwurm Rot finde ich grad keien Daten
http://www.ohrwurmaudio.eu/
Dieser Beitrag wurde am 22.01.2017, 13:18 von Maddrax verändert.
Maddrax #4
Mitglied seit 07/2015 · 8 Beiträge
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Upps
Habe mich verklickt. Daher muss ich ein einem zweiten Beitrag weitermachen, egal.

OK, habe mit zwei Spuren (link/rechts) Stereo aufgenommnen


Ich nehme an, Du hast die Aufnahmen angehört ?
Was stört mich daran?
OK, Cara finde ich eigentlich ganz gut so wie es ist.
Mich stören die Bässe ein wenig. Das könnte (vor allem bei den lauten Liedern) etwas moderater ausfallen
Die Höhen und die mid-ranges , mehr Richtung Höhen (mir fällt keine bessere Beschreibung ein), könnten etwas prägnanter sein.
Ich denke, das bekomm ich mit dem Audacity Equilizer einigermassen hin.
Ich wollte halt einfach mal testen, ob jemand da noch andere (vielleicht bessere?) Möglichkeiten findet.




Amber Hill finde ich weniger gelungen. Die Aufnahmesituation war da auch etwas anderst (mehr Kellermässige location) und der Sound war da von Grund auf nicht so.
Eventuell hätte ich für die location und für die, doch etwas mehr elektrisch ausgelegte, Band ein anderes Mikro als das Ohrwurm benutzen sollen, weil das Ohrwurm macht bei akustischer Musik einfach die besten Ergebnisse. Mein Aiwa Mikro wäre da evtl. mehr geeignet gewesen ?
Da sind wir wieder dabei, wie wichtig das Equipment für das Endergebnis (Sound der Aufnahem) ist.
Anyway. Ich hatte halt nur mein Ohrwurm dabei.
Das erste Soundbeispiel ist noch ganz OK (weil mehr ruhig, akustischer?). Aber irgendwie kommt es mir ein klein bissel "verschwommen" vor.
Mid-ranges etwas anheben? Höhen darf man nicht so sehr hochsetzen, sonst klingt es nimmer gut (habe ich ausprobiert, mit dem Equilizer)
Ich finde da einfach nicht so die richtigen Einstellungen mit dem Equilizer
Bässe etwas verändern ?
Vielleicht das ganze Klangbild etwas "weiter" machen? Keine Ahnung. Mir fällt kein bessseres Wort ein. Vielleicht gibt es da irgendwelche Möglichkeiten
Vor allem Soundbeispiel zwei (das rockigere Lied mit dem etwas zu prägnanten Schlagzeug), gefällt mir nicht so.
Das fängt schon damit an, dass man die Ansage vom Sänger zu Beginn, relativ schlecht versteht.
Dann hat es einen etwas dumpfen, trockenen (abgehackten?) Sound. Bass etwas zu stark ausgeprägt. Mid-ranges ?
Keine Ahnung. Mit dem Equilizer bekomm ich da nicht viel hin.

Hoffe, Du (oder auch andere sind dazu eingeladen) kannst damit was anfangen ?
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Uli Nobbe #5
Mitglied seit 03/2012 · 1369 Beiträge
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Ja, mit den Daten kann ich was anfangen. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.  :-)

Den Ohrwurm kannte ich noch nicht, mir war nur das OKM von Soundman ein Begriff.
Offengestanden, mit dieser Aufnahmetechnik hatte ich nicht gerechnet. Zwar redest Du wunderbar vom "Sweet Spot", aber das darf eigentlich nur das Atmo-Mic betreffen; spätestens bei der Erwähnung der automatischen Aussteuerung - auch nur als Option! - bin ich schon wieder ausgestiegen.

Nun kann der R09, soweit ich das auf die Schnelle recherchiert habe, ohnehin nur zwei Spuren, und damit ist das Ende der Fahnenstange, gerade für Dein ambitioniertes Projekt, schon erreicht. Streng genommen brauchst Du nämlich drei, besser: vier Spuren.
  • Master L/R, vom FOH abgegriffen (z.B. AUX oder REC),
  • Atmo, ein oder zwei Mikrofone, bevorzugt in ORTF, notfalls auch die eingebauten Mics des Pockectrecorders, wenn es gar nicht anders geht.

Problem: Das konntest Du mit Deinem Setup nicht realisieren.

Kurz zum Sound: Ich habe mir Cara 4 angehört (glaube ich), und auch mir sind etwas zu starke Bässe aufgefallen - aber nicht sonderlich brutal. Bei den Höhen wäre ich vorsichtig.
Zumindest ich würde lediglich mit dem EQ arbeiten. Neben eigenen Einstellungen (die Du ja auch speichern kannst), kannst Du ja Voreinstellungen nutzen, z.B. HighPass etc.

Zum Schluss: Bitte keine Einwände, Du hättest nicht beim FOH abgreifen können oder dürfen. Wer Live-Aufnahmen mitschneiden darf (!), findet immer einen (AUX-)Weg.  :cool:
Unautorisierte Aufnahmen - und sei es auch nur für den privaten Gebrauch, selbst ohne Bootleg-Absicht - werden von mir aus Prinzip nicht unterstützt.
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Maddrax #6
Mitglied seit 07/2015 · 8 Beiträge
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Uli,
danke für Deine Antwort.
Danke für die eine Sound-einschätzung (das hilfreichste an Deiner letzten posting)

Du schreibst
gerade für Dein ambitioniertes Projekt

Da liegt wohl eine kleine aber grundlegende Fehleinschätzung "meines Projektes" bei Dir. Dazu später etwas mehr

spätestens bei der Erwähnung der automatischen Aussteuerung
OK. Du wolltest das set-up
Ich habe Dir das set-up mitgeteilt Und darüber hinaus wollte ich Dir "klar machen", dass ich schon in etwas weiss, wie das mit Liveaufnahmen ist.
Daher habe ich ausführlich die wichtigsten Aspekte beschrieben. Dazu gehört nun mal auch zu wissen, das manche Leute automatische Aussteuerung verwenden. Ich gehöre nicht dazu ... never !
Lehne automatische Aussteuerung ab. Ist Quatsch sowas zu machen.

Zwar redest Du wunderbar vom "Sweet Spot", aber das darf eigentlich nur das Atmo-Mic betreffen
der sweet spot ist für mich der Platz in einer location wo ich (subjetkiv) den besten Sound höre.
Warum muss das mit einem (bestimmten) Mikro zu tun haben ???
Auch Menschen, die sich das Konzert nur Anhören, schauen dass sie sich (so es der Platz zulässt) so hinstellen, dass sie gut (den besten Sound) hören.
Wie gesagt, das ist subjektiv. Ich zum bsp., habe ein leichte linksseite Hochtonhörschwäche (sind nur wenige % ), aber subjektiv höre ich einen Sound bestimmt etwas anderst, als Du, zum bsp.
Daher wird sich unser sweet spot evtl. auch etwas unterscheiden.
Was anderes ist es natürlich, wenn man das mit Geräten misst; aber darum geht es hier nicht.
Wenn ich aufnehme, versuche ich das von dem Punkt aus zu machen, wo ich nach meinem subjetiven Empfinden den sweet spot habe
Kannst es natürlich anderst sehen.


Nun kann der R09, soweit ich das auf die Schnelle recherchiert habe, ohnehin nur zwei Spuren, und damit ist das Ende der Fahnenstange, gerade für Dein ambitioniertes Projekt, schon erreicht. Streng genommen brauchst Du nämlich drei, besser: vier Spuren.

    Master L/R, vom FOH abgegriffen (z.B. AUX oder REC),

    Atmo, ein oder zwei Mikrofone, bevorzugt in ORTF, notfalls auch die eingebauten Mics des Pockectrecorders, wenn es gar nicht anders geht.

Das ist der Optimalfall. natürlich.
Ich kenne solche Aufnahmen und ich kenne Matrix Mixes solcher Aufnahmen.
Diese Möglichkeit habe ich nicht.
ABER mir reicht meine Möglichkeit mit einem Rekorder, wenn ich da das Beste heraushole/herausholen kann
Soll man es nicht machen,  nur weil man nicht das Non-plu-ultra erreichen kann ?
Wo bleiben dann all die Hobby-Musiker, Hobby-Sportler, Hobby-Schriftsteller und und und ?
Alle sofort aufhören, weil sie erreichen mit ihren möglichkeiten eh nicht das Non-Plus-Ultra !!!!
Nicht jeder arbeitet mit und am Otimalfall, sondern ist mit dem zufrieden und glücklich, wenn er das Beste aus der ihm zur Verfüfgung stehenden Masse und Situation gemacht hat.
Und wenn ich möglichst den besten Sound, der mit meinem Equipment möglich ist und der an der location geboten wurde, aufgenommen habe...was ist daran verwerflich zu versuchen, den Sound noch ein bissel zu verbessern ??


Zum Schluss: Bitte keine Einwände, Du hättest nicht beim FOH abgreifen können oder dürfen. Wer Live-Aufnahmen mitschneiden darf (!), findet immer einen (AUX-)Weg.  :cool:
Unautorisierte Aufnahmen - und sei es auch nur für den privaten Gebrauch, selbst ohne Bootleg-Absicht - werden von mir aus Prinzip nicht unterstützt.

Beide Bands hatten nix dagegen. Einzigste Bedingung ist, dass ich ihnen eine Copie der Aunahme zukommen lasse.
Daher möchte ich natürlich das möglichsrt beste Ergebnis aus der Aufnahme rausholen, bevor ich das mache. Mit ein Grund für den Audacity auszuprobieren.
FOH (Mischpult). OK. Hätt ich fragen können.
Wollte ich aber nicht Grund folgt.
Eine Band hat nicht mitgeschnitten, bei der anderen weiss ich nicht genau.
Ich persönlich finde reine FOH Aufnahmen oft zu trocken, zu steril, zu wenig Atmosphäre ... und manchmal "vermixt" (wenn der falsche Mixer am Pult hockt).
Kann man ganz schreckliche Ergebnisse zu hören bekommen. Zum Bsp. hatte ich mal ne Aufnahme, da war der Bass nicht drauf. Ganz weg !! Klang nicht gut.
Daher mache ich viel lieber (wenn die Band es erlaubt !!!!!!!!) Mikro Aufnahmen.
Sollte es eine FOH Aufnahme geben und jemand mit einer (meiner Mikro Aufnahme) eine Matrix machen wollen, ist das natürlich immer schön.
Ja, ist für den privaten Gebrauch
Nein, ist nicht unautorisiert
Was soll ein Bootleg von einer lokalen Band für einen Sinn machen ????
Wenn Du nicht weiter helfen willst, dann lass es halt aus Prinzip sein  :cool:
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