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Line in aufnahme von hinterer PC-Buchse funktioniert nicht
sonycom007 #1
Mitglied seit 06/2010 · 4 Beiträge
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Betreff: Line in aufnahme von hinterer PC-Buchse funktioniert nicht
Hallo liebe Forumisten,

Audacity funktioniert auf meinem WIN 7 PC insofern gut, als dass ich damit den Ausgang der Soundkarte sehr gut aufnehmen kann.

Nun möchte ich mein E-Drum über die hintere Buchse des PCs aufnehmen und bekomme als Eingang nur ein Brummen, das verschwindet, wenn ich das E-Drum-Kabel von der Line in Buchse hinten wieder trenne.

Das Edrum-Modul liefert an der verwendeten Buchse nur ein Mono-Signal, das als Hintrgrundinfo.

Siehe dazu die Bildschirmfotos.

Was mache ich falsch?

Benötigte weitere Infos liefere ich gerne nach.

Soundkarte:

Danke im vorraus für eure Hilfen und Gruß,

sony


[Bild: http://up.picr.de/30062652bg.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/30062653cz.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/30062654yy.jpg]
Franky666 #2
Mitglied seit 06/2008 · 8 Beiträge
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Nun möchte ich mein E-Drum über die hintere Buchse des PCs aufnehmen und bekomme als Eingang nur ein Brummen, das verschwindet, wenn ich das E-Drum-Kabel von der Line in Buchse hinten wieder trenne.

Son Strombrummen? bwwwwwwwww.....???

Du hast eine Brummschleife! Hat mit der Soundkarte nix tu tun.

Das aufzunehmende Musikinstrument und der PC direkt nebeneinander in dieselbe Steckdose stecken. Sollte helfen. Ggf. einen der beiden Stecker nochmal ziehen und andersherum einstecken.

Falls nein, ist vielleicht auch dein LineIn-Kabel kaputt. Oder du verwendest ein Stereokabel. Falls ja, nimmt der ungenutzte Kanal Störungen aus dem Umfeld auf, was in deine Aufnahme reingemischt wird. Entweder Monokabel oder siehe weiter unten.

Nimm trotzdem Stereo auf, so dass nur ein Kanal Ton hat. Dann später in zwei Monospuren trennen und die unbespielte Spur löschen.
Der Grund: Kein Rauschen des unbenutzten Kanals in der Aufnahme :-D.

Vielleicht erübrigt sich dann auch dein Problem und das Brummen ist nur auf dem leeren Kanal, den du eh hinterher wegwirfst.

Und nimm bitte 24Bit statt 16Bit auf! :-).

Diese Realtek-Karten nehmen auch besser auf, wenn du mit 48000Hz aufnimmst (bei Audacity UND im Treibermenü umstellen) und nachträglich auf 44100Hz resampelst. Sonst hast du nen schrottigen Realtek-Resampler im Aufnahmepfad (44.1 -> Realtek-Treiber wandelt auf interne Rate um - > 48 -> Audacity (oder auch Realtek?) macht Downsampling -> 44.1).... dannn lieber alles auf 48KHz und am Ende genau einmal hochwertig resampeln ^^
Dieser Beitrag wurde am 28.09.2017, 13:46 von Franky666 verändert.
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Uli Nobbe #3
Benutzertitel: Sprecher
Mitglied seit 03/2012 · 1368 Beiträge · Wohnort: Frankfurt am Main
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Ähm... das ist jetzt selbst für mich alles ein bißchen zu schnell und konfus.
@Franky666 ich glaube ich muss bei Dir mal 'ne Fortbildung machen.

Doch zunächst zwei Fragen @sonycom007:

  • Der Ausgang Deines E-Drum-Sets ist Mono, doch was ist das eigentlich für eine Buchse = was für ein Stecker kommt da rein? Monoklinke (TS), Stereoklinke (TRS), Miniklinke, XLR...?

  • Was sollst Du denn an diesen Ausgang - laut Anleitung - anschließen? Kopfhörer, Mischpult, etwas anderes? Ist der Ausgang regelbar?

Als allererstes würde ich überprüfen, ob alle Stecker wirklich richtig in ihren Buchsen drin sind. Denn im Gegensatz zu Franky tippe ich auf eine Masseschleife und nicht auf ein 50-Hz-Netzbrummen.
Solche Masseschleifen entstehen tatsächlich entweder bei defekten Kabeln oder - bevorzugt bei Klinkensteckern - nicht korrekt sitzenden Verbindungen. Da kann schnell mal Signal auf Masse liegen.

Zitat von Franky666:
Son Strombrummen? bwwwwwwwww.....???
Du hast eine Brummschleife! Hat mit der Soundkarte nix tu tun.
Das aufzunehmende Musikinstrument und der PC direkt nebeneinander in dieselbe Steckdose stecken. Sollte helfen. Ggf. einen der beiden Stecker nochmal ziehen und andersherum einstecken.
Ähm ... Veto. Ich hatte es ja schon weiter oben angedeutet.

Begründung:
Was da in der Tonspur zu sehen ist, ist von der Intensität weit jenseits eines klassischen Netzbrummens (okay, man müsste es mit der Analyse prüfen, ob es wirklich reine 50 Hz sind, aber ich tippe da auf ein breiteres Spektrum). Beim Netzbrummen liegt das Störsignal immer noch unterhalb des Nutzsignals, wenn es auch dauerhaft störend wahrnehmbar ist. Bei 50 Hz liegt die Hörschwelle bei ca. 40 dB SPL und die Musikwahrnehmbarkeit bei > 60 dB SPL. Das aber wird, nach meiner Einschätzung, in dem Screenshot so nicht dargestellt (ich nehme an, es ist die lineare Darstellung in der Tonspur).
Was wir dort sehen, ist so intensiv, dass das Störsignal das Nutzsignal überlagern würde; so etwas kenne ich aus langjähriger Erfahrung in der Beschallungstechnik vom Netzbrummen bislang noch nicht. Träfe Frankys Vermutung zu, wäre das tatsächlich neu für mich und ein echter Lerneffekt.

Selbst wenn das theoretisch möglich wäre: Wir reden hier über Consumer-Produkte mit vergleichsweise normalen Ohm'schen Lasten und nicht über hochempfindliche Messgeräte.

Zitat von Franky666:
Oder du verwendest ein Stereokabel. Falls ja, nimmt der ungenutzte Kanal Störungen aus dem Umfeld auf, was in deine Aufnahme reingemischt wird.
Das ist der Moment, wo ich bei Franky in die Fortbildung gehen muss.
Du stellst gerade mein gesamtes erworbenes Wissen über symmetrische Signalführung, DI-Boxen, Stereostecker-tolerante Monobuchsen (AUX-Wege!) etc. komplett infrage. Gut, ich bin jetzt nicht gerade der Godfather of PC-Komponenten, aber wenn eine klassische Stereo-Miniklinkenverbindung (so sie hier denn zum Einsatz kommt) als Rauschgenerator identifiziert wird, dann falle ich vom Glauben ab und buche bei Dir eine elektrotechnische Fortbildung in der Fachrichtung Audiotechnik.

Und ganz zum Schluss die von mir immer wieder so gern gestellte Kernfrage, die eigentlich an den Anfang gehört hätte:
Was hat all' das eigentlich mit Audacity zu tun? Ich mein' ja nur ...  :cool:
Auch Audacity kann den guten alten Technikergrundsatz nicht aushebeln:
Shit in - shit out: Qualität entsteht während der Aufnahme, nicht in der Nachbearbeitung!

Aktuelle Version: Audacity 2.1.3
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