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mobile reportage-aufnahmen mit mp3-flash-recordern
aufnahme-geräte im unteren und mittlerer preis-segment für nichtkommerzielle radiopraxis
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B1000 #16
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In reply to post ID 6465
Hm, das Teil sieht eher so aus, als könne es Photonentorpedos aufspüren oder Wurmlöcher ausmessen (wie mein Ultraschallentfernungsmesser…)

Wenn das nicht wieder mal so einen Pferdefuß hat wie die MDs. Ich übertrage grade stundenlange Seminaraufzeichnungen in den PC. Da die Person so gut war das in mono mit einfacher Geschwindigkeitn aufzunehmen, kann ich es von meinem MD-Deck digital übertragen. Geht gut im Hintergrund. Nur das Umrechnen in 16kHz und Entrauschen und MP3-Export dauern ewig.

Das Mikro war übrigens das berüchtigte Sony 907 und es rauscht (oder der Sharp Recorder?)! Wie auch immer, das Runterrechnen auf 16 kHz entrauscht schon ein gutes Stück, weil die oberen Frequenzen flöten gehen. Guter Trick.
ak #17
User title: ak
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Subject: mp3-recorder unter linux mounten
die mp3-recorder werden von den heutigen betriebssystemen spontan als massenspeicher (usb-mass-store) erkannt, sofern sie - wie oben dringend empfohlen - nicht so konstruiert sind, dass sie auf proprietäre software angewiesen sind.

+++ windows +++

bei win98 müssen für das automatische einbinden spezielle usb-treiber nachinstalliert werden, bei win2000 ff. binden sich die player automatisch ein, erscheinen dann im datei-explorer als neue laufwerke

+++ linux +++

bei linux gibts generell zwei wege:

1. manuell:
externe laufwerke (wozu der mp3-recorder gehört) lassen sich händisch einbinden. sinnvoll wäre es, in der fstab dazu einen entsprechenden eintrag vorzunehmen; oder - experimentell - als root zu mounten, z.b. mit dem befehl mount -t vfat /dev/sda1 /mnt (sda1 nur als beispiel, in diesem fall wird der recorder als scsi-festplatte sda1 erkannt/gemountet; ggf. suchen/auflisten als normaluser mit fdisk -l /dev/sda usw.).

2. automatisch mounten:
mit einem ("automatischen") dämon im hintergrund bei zeitgemäßem linux einfach player einstecken und benutzen. bei aktuellen linux-distributionen (suse seit 9.3)  erfolgt das automounten (statt wie bisher per subfs) über den hardware-abstraction-layer: usb-geräte werden automatisch erkannt und stehen dann z.b. unter /media zur verfügung. falls das nicht klappt:
- als root mit tail -f /var/log/messages beobachten, da sollte sich was tun, sobald der mp3-player eingesteckt wird
- falls er trotzdem nicht im z.b. konqueror angezeigt wird kann der hal-dämon neu gestartet werden: als root mit  rchal restart; danach sollte als ausgabe erfolgen:
Shutting down HAL daemon                       done
Starting HAL daemon                            done

- wenn der hal-dämon läuft (o.g. ausgabe erfolgte) und trotzdem der player nicht gemountet wird ggf. andere aktuell gemountete geräte ausstecken, cd-roms/dvd's aus den laufwerken nehmen, den dämon neu starten, in der betriebsanleitung des players nachlesen, ob er erst per tastendruck als usb-gerät geschaltet werden muss (z.b. der pmd660), manche geräte binden sich schneller ein, wenn sie während ihres eigenen bootvorgangs in den usb-anschluss eingesteckt werden ...

+++ generell +++

vor dem abziehen des players
1. anwendungen schließen, die drauf zugreifen; dazu zählt auch der konqueror/datei-explorer (falls manuell unter linux gemountet: umount ...)
2. dann erst gerät rausziehen

ps: falls das gerät doch mal "einfach so" rausgezogen wird, entfernt der hal-dämon nicht mehr den mountpunkt unter /media; kein drama, aber unästhetisch. der eintrag /usbdisk kann dann zu einem späteren zeitpunkt bedenkenlos gelöscht werden, da er beim nächsten einstecken vom hal-dämon wieder neu erzeugt wird.
This post was edited 4 times, last on 2006-01-04, 20:21 by ak.
hajomerz #18
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In reply to post ID 4406
Subject: Mobiler Elektret Preamp
Einen mit 9V-Block betriebenen Preamp bietet www.ibf-akustik.de an. Habe das Teil erst seit kurzem, scheint gut am line-Eingang des PMD 660 in Verbindung mit OKMs zu laufen. Herr Frank baut auf Wunsch in diesen Messvorverstärker ein Stereopoti ein und erhöht die Biasspannung auf max. 4.5V. Der Preis mit Versand 123.-€ liegt im erträglichen Rahmen.
This post was edited 2 times, last on 2006-02-24, 13:21 by hajomerz.
ak #19
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... ganz interessant und neu vielleicht auch der "Microtrack":

http://www.midiman.de/microtrack.htm

soll lt. Herstellerangaben vernünftigen Microeingang haben; vgl. in der Usergroup Musikproduktion auch den thread

http://audacity.fuchsi.de/post/4877

gruß andreas
B1000 #20
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Der iRiver wurde zwar am Anfang ausgeschlossen, ich fand aber jetzt in der Anleitung, daß das Gerät in der Line-in-Buchse auch mik-tauglich ist. Ein anderer Podcaster hat damit gute Erfahrung.
http://www.stegpc.ch/prodspics/iriver/iFP-790T/german_manu…

Desweiteren habe ich endlich mal Klarheit über Hi-MD erhalten und das Überspielen auf PC:
http://www.minidiscforum.de/mdfaq/4/4_3.htm
ak #21
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> Der iRiver wurde zwar am Anfang ausgeschlossen

der grund dafür war ja seinerzeit die notwendigkeit, diese spezielle software installierne zu müssen: ich kann nicht in den sender gehen und erstmal um das admin-passwort bitten um meinen stick anschließen zu können; und für linux/mac ist so was auch nix.

geht der aktuelle denn ohne diesen "music-manager"?

andreas
B1000 #22
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Quote by ak:
geht der aktuelle denn ohne diesen "music-manager"?

Keine Ahnung, es gibt sicher auch noch mehr zu bedenken bzw. auszuprobieren, aber daß das Teil einen externen Mikrofoneingang hat, war mir die News wert. Das ist ja extrem selten.
B1000 #23
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Ich glaube übrigens, daß der iRiver 799 KEINEN Mik-in hat sondern, daß der Line-in nur schon ab einem niedrigen Level anspricht. Ich habe nämlich Aufnahmen gesehen, und war über den niedrigen Level überrascht.

Dagegen werden mir die Hi-MD immer sympathischer. Ich habe heute noch mal im minidiskforum geschaut und fand allerhand Beiträge zu dem Thema Hi-MD -> PC. Es soll keine Probleme mehr mit DRM geben. Damit wäre Hi-MD wieder Top. Auch da braucht man eine spezielle Software zum Übertragen.
ak #24
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der witz bei den mp3-recordern ist ja, dass du deine aufnahme unabhängig von betriebssystem und admin/root-passwort direkt ins audacity ziehen und bearbeiten kannst - wie ist das denn bei Hi-MD? m.e. taugt halt im alltag nur, was ich aus der tasche ziehen, an einen beliebigen rechner stecken und loslegen kann.
B1000 #25
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Wie gesagt: >>Auch da braucht man eine spezielle Software zum Übertragen.<< aber immerhin, das man überhaupt mit HiMD an den PC kann ist ja schon eine tolle Sache.

Hast Du denn ständig wechselnde PCs? Dieses "Sony Stage" müßte doch recht verbreitet sein in Sendern.
ak #26
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ne, hab ich nich. aber es geht mir auch weniger um mich als um die generelle suche nach geräten, die für bestimmte einsatz-"szenarien" taugen. oder umgekehrt: stell dir ein radio vor (egal ob freies, nichtkommerzielles oder öffentlich-rechtliches),  bei dem die mitarbeiterInnen zwei dutzend geräte anschleppen, die dann jeweils spezialsoftware mitbringen. oder auch ganz konkret: ich selbst arbeite u.a. an einer hochschule mit nem campus-radio, zentrale rechner-administration. da muss ich den studierenden mit solchen geräten einfach sagen "sorry, geht hier nicht". die leut vom rechenzentrum würde ich nie im leben überzeugen können, dass sie für die diversenen usb-gerätchen jeweils software campus-weit installieren sollen.
zumal es völlig unnötig ist, was manche firmen da machen: mit diesem standardisierten usb-massenspeicher-format und landläufig formatierten datenträgern ist doch alles bestens; dieses ganze proprietäre gewurschtel ist doch nur ein nicht-unterstütztenswertes ärgernis.

gruß andreas
B1000 #27
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Ich glaube es suchen viele nach einer Lösung und für jeden sieht sie anders aus. Da stoßen die Profis mit ihrem Geldbeutel sicher mit den Amateuren zusammen. Ich würde mich lieber an konkreten Problemen orientieren, statt nach theoretischen.

Auch bei einem Campus-Radio gibt es wahrscheinlich ein Studio oder einen Schnittplatz, der eben andere Software braucht als normale Arbeitsplätze. Notfalls kann man ein fest installiertes MD-Deck nehmen mit optischem Ausgang.
ak #28
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von archos gibts ein mikrofon, das einen separaten mic-vorverstärker mitbringt. mit 29 euro natürlich low-budget ...

http://archos.com/store/bsearch.h…?country=de&lang=d…

... interessant fände ich aber, ob so was für (radio-)sprachaufnahmen unterwegs taugt in verbindung mit einem vernünftigen mikrofon. m.a.w. hieße das: für 29 euro ein tauglicher (das wäre eben die frage) mic-vorverstärker für unterwegseinsatz? hat jemand erfahrungen?
B1000 #29
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Hi Ak, wenn ich den Einsatzzweck nehme: "aufnahme-geräte im unteren und mittlerer preis-segment für nichtkommerzielle radiopraxis" würde ich sagen, das taugt nicht. Ich habe den Vivanco EM 35 der mit dem Yoga-Mik von Conrad baugleich zu sein scheint:
http://www.hallomarkus.de/article.php/Podcast-Mikrofon-Vor…
Das reicht für Podcasting aber nicht für Radio. Dann lieber einen MD.
B1000 #30
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In reply to post #28
AK, bist Du Dir sicher, daß das archos einen separaten Mik-Vorverstärker mitbringt? Ich habe mal grade mein Vivanco aufgeschraubt, das sieht eher nach dem Speiseteil aus, weniger nach Verstärker.
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