(LMDE 2 ) 2.2.1 : Metadaten für einzelne Lieder

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    • (LMDE 2 ) 2.2.1 : Metadaten für einzelne Lieder

      Hallo!
      Erst einmal ein Lob für Audacity. Es ist wirklich Klasse!

      Doch habe ich ein Problem beim digitalisieren von LPs
      Ich arbeite nach der Anleitung von http://www.gizlog.de/2014/schallplatten-mit-audacity-digitalisieren-teil-1-importieren-schneiden-taggen-exportieren/ .

      Leider finde ich nur eine Möglichkeit unter "Bearbeiten => Metadaten", die sich aber nur auf die LP selbst zu beziehen scheint.
      Für die einzelnen Songs finde ich keine solche Möglichkeit.

      Ich finde auch keine Möglichkeit die Nummer, Titel, Künstler, Komponist und Liedtext einzugeben.

      Gibt es eine Möglichkeit dazu? Auf den Liedtext könnte ich verzichten, aber der Rest sollte schon gehen.

      MfG R.Lehmeier

      The post was edited 1 time, last by Lehmeier ().

    • Ich habe die Lösung gefunden. Sie werden zum Schluß beim Exportieren abgefragt.
      Leider verliert Audacity diese Angaben nach dem exportieren wieder.
      Will ich also nicht nur in Flac sondern auch in MP3 exportieren, so muß ich jedesmal alle Eingaben wiederholen.
      Dies gilt besonders lästig weil ichnoch einige Kategorien eingepflegt hatte.

      Hier sollte man noch nachbessern.

      Trotzedem Danke für eure Versuche zu helfen.
    • Lehmeier wrote:

      Will ich also nicht nur in Flac sondern auch in MP3 exportieren, so muß ich jedesmal alle Eingaben wiederholen.


      Wenn es darum geht, einen oder mehrere Titel in verschiedene Formate zu exportieren, kann man auch anders vorgehen.
      Bei mir ist es zwar meist der CD-Rip, aber wenn ich erstmal alle Quelldateien habe, bearbeite ich sie von den Tags her (auch CD-Cover etc. und weitere Angaben). Hierzu nutze ich das vielen Nuzern bekannte, durchaus professionelle und dennoch kostenfreie Programm Mp3tag.
      Die Konvertierung der dann fertigen Ursprungsdatei in andere Formate mache ich - recht flott - mit foobar2000.

      So entstehen bei mir aus einem Rip - FLAC - nach der Bearbeitung zwei weitere Formate via foobar2000:

      * ALAC via qaac (weil ich die Dateien sonst leider nicht in iTunes einpflegen kann)
      und
      * AAC (für das mobile Musikarchiv auf der externen Festplatte)

      Bei der Gelegenheit lasse ich gleich noch ReplayGain über die Dateien laufen, und abspielfertig ist die Kiste.
      Klingt auf den ersten Blick aufwändig, ist aber relativ schnell erledigt.

      Hat jetzt zwar nicht viel mit Audacity zu tun, aber manchmal muss man auch mal über den Audacity-Tellerrand hinausschauen.
    • Wenn ich das richtig sehe dann hast du CDs gerippt, bei mir sind es LPs.

      Wenn ich CDs rippen will, nutze ich unter Windows EAC ( läuft auch unter Wine 3.xx ). da habe ich dann auch eine sehr gute Oberfläche und noch bessere Songqualität.
      Aber so etwas gibt es unter Linux leider nicht.

      Es klappt mit Audacity soweit auch ganz gut aber leider ist das mit den Metadaten nicht optimal gelöst.

      Immer wenn ich eine LP mit Metadaten versehen will gibt es Probleme.
      Wenn ich zum Beispiel feststelle das ich ein falsches Erscheinungsdatum in einem vorigen Song habe so kann ich nicht zurück um zu korrigieren.
      Auch wenn ich in mehreren Formaten speichern möchte ( z.B. FLAC und MP3 ), ich muß dann jedesmal alles wieder neu eingeben ( bis auf die allgemeinen Daten der LP ).

      Das ist sehr lästig und Zeitaufwändig, vor allem wenn man noch ca. 200 LP's plus Singles abarbeiten möchte..
    • Ja, ich verstehe. Stimmt, ich hatte das aus der Windows-Perspektive geschrieben.
      Dennoch ist die Ausgangslage halbwegs klar: Ob gerippt oder aus Audacity exportiert - Du hast eine Reihe von Dateien, die von den Tags her zum Teil noch einer Nachbearbeitung bedürfen.

      Okay, Du möchtest mehrere Formate aus Audacity heraus exportieren. Das ist ja bis dahin erst mal kein Problem, denn die Textmarken sind ja immer gleich beschriftet.
      Vielleicht wäre es hier sinnvoll, je Album in ein eigenes Unterverzeichnis zu speichern.

      Die Nachbearbeitung würde ich dann trotzdem mit Mp3tag vornehmen, auch wenn Du mit Linux arbeitest. Da Du ja den Einsatz von WINE nicht ausgeschlossen hast: Mp3tag kann das ganz gut (auf der Homepage gibt es eine prima Anleitung für die Zusammenarbeit mit WINE für Mac, aber das sollte auch unter Linux klappen). Da kannst Du dann die einzelnen Verzeichnisse mit den Dateien für das gleiche Album hineinziehen, fehlende Daten alle auf einmal ergänzen, wie z.B. Cover, Sprache, LC, EAN, Cat.Nr. etc.
      Macht meiner Meinung nach das Leben doch leichter.

      Daher der Tipp, sich beim Export aus Audacity auf die Basics zu konzentrieren und die Nachbearbeitung dann mit besser dafür programmierten Tools zu machen.
    • Ich mache das so:
      Künstler, Album, Jahr und Genre schreibe ich in die Metadaten.
      Die Titel der Tracks trage ich in die Spurmarken ein, anstelle des "S", das der Stille-Finder da standardmäßig hinterlässt.
      Die Option "Metadaten-Editor vor dem Export anzeigen" habe ich abschaltet.
      Die Funktion "Mehrere exportieren" überträgt das dann alles sauber in die ID3-Tags der exportierten Dateien.
      Nur die Track-Nummer gefällt mir nicht ganz:
      Audacity schreibt sie grundsätzlich als einfache Dezimalzahl ohne führende Nullen.
      Ich verwende bei meinen MP3s aber einheitlich das CD-Standardformat "tt/nn", also zweistellige Tracknummer gefolgt von zweistelliger Track-Gesamtzahl, durch Schrägstrich getrennt.
      Das scheint Audacity nicht zu beherrschen.
      Deshalb muss ich dafür dann doch wieder den Tag-Editor bemühen.