Größeres "Reparieren"

  • Halo,


    ich habe neuerdings einen Plattenspieler und möchte auch digitalisieren, da der Spieler einen AD-Wandler eingebaut hat, der mit 48000Hz/16bit aufzeichnet. Das Ergebnis ist brauchbar und für mich nicht von der ursprünglichen Platte zu unterscheiden.


    Allerdings möchte ich größere Knackser, die von beschädigten Plattenrillen kommen, entfernen. Leider reichen die 128 Samples der Reparierfunktion oft nicht aus, da die viele größeren Knackser ca. 200 Samples lang sind.


    Derzeit behelfe ich mir so:


    1. Störstelle bis auf 127 Samples grob herausschneiden und herausgeschnittene Anzahl Samples für Schritt 3 merken
    2. Rest der Störstelle "Reparieren"
    3. Die gemerkte Anzahl Samples hinter der Störstelle duplizieren, damit die Länge wieder stimmt.
    4. Die Nahtstelle, die durch Duplizierung entstanden ist, erneut "reparieren", da dort sonst ein neuer digitaler Knackser entstehen würde


    Meist ist an einer derart bearbeiteten Flickstelle keine Beschädigung mehr zu hören.


    Geht das auch weniger umständlich? :-D


    Warum kann "Reparieren" nur bis 127 Samples eingesetzt werden? Das ist bei höheren Sampleraten hinderlich^^. Ich vermute, dass "Reparieren" die Schadstelle aus dem Spektogramm der vorhergegehenden und nachfolgenden Samples heraus weginterpoliert. Das müsste doch auch mit bis 256 Samples noch ganz gut möglich sein, oder? Bei 48000Hz sind das ca. 5,3ms, die interpoliert wären. Das dürfte nicht auffallen.