Posts by Ingmar

    Falls du sowas meinst, das man irgendwelche Filter anwendet und schon hast du eine perfekte Aufnahme ... gibt es nicht und wird es auch nie geben. Das ist leider ein Mythos, der von Serien wie CSI immer wieder propagiert wird.


    Wenn es überhaupt geht, die Aufnahme zumindest zu verbessern, dann geht eventuell über den Equilizer. Allerdings bleibt einem als Laie nichts anderes, als zu probieren.

    Es liegt höchst wahrscheinlich an der Soundkarte bzw. an dessem Treiber. Seit Windows Vista wurde das aufnehmen vom Systemsound (dazu gehört auch der Sound, der über den Browser abgespielt wird) abgestellt. Da bei der Erkennung aller Soundkarten spätestens ab Windows 7 automatisiert ist, wird dort meist der Windowseigener Treiber installiert. Der eben diesen Block drin hat.


    Hier hat Audacity die Funktion WASAPI als Aufnahmequelle. Zumindest bei mir funktioniert dann das aufnehmen des Systemsounds.

    Ausgangs-Frequenz ist immer das Projekt. Sobald du eine MP3 usw. in Audacity öffnest, ist die eigentliche Auflösung aufgehoben und wird von der eingestellten Auflösung übernommen. Hast du also ein Projekt mit 44100 Hz eingestellt, so ist das so in der exportieren Datei wieder zu finden. Egal welche Einstellungen importierte Dateien hatten.

    Quote from Uli Nobbe

    ....Waren das nicht mal 74 Minuten?...


    Ja, in den Anfänger der CD-R. Die waren damals auch noch nicht silber, sondern gelb usw. Zudem waren es da noch 650 MB pro Disc. Mittlerweile findet man meist nur noch die 700 MB (die immerhin 80 Min. packen). Manchmal findet man auch welche, die mehr haben (teils bis 100 Min.). Davon halte ich persönlich aber nicht viel. Zu große Gefahr, dass deren Überbrennen zu Problemen an den Stellen bei handelsüblichen CD-Player verursachen.


    Ich persönlich benutze nur 700 MB-Rohlinge und bisher keine Probleme. Außerdem verwende ich folgenden Weg, um eine CD zu erstellen:


    Datei in Audacity einlesen => Bearbeiten => ggf. In Audacity schon in Reihenfolge bringen (vorallem bei Konzerten und Hörspielen wichtig) => Bearbeiten (eventuell Marker setzen) => Exportieren (bzw. mehrfach exportieren, zum zerteilen der möglichen mehreren Segmente) als WAV => mit einem externen Programm CD brennen

    Ohne zu wissen, wie das Projekt aufgebaut ist, läßt sich das schwer sagen. Sofern du normal auf "Ton exportieren ..." gewählt hast, müßtre alles, was auch hörbar vorher war, exportiert sein.

    Quote from Uli Nobbe

    ....Bei max. 15 Volt Phantomspeisung (geht zwar, ist aber sinnfrei) kann das Mikrofon seine volle Qualität nicht ausspielen und verhält sich - leider - nicht anders als ein Billigschrott-Teil. Bitte, tue Dir, Deinen Aufnahmen und dem Mikrofon einen besseren Vorverstärker an als diese unsägliche Kombination.
    :rolleyes::'(


    Code
    Lob für Konstruktive Kritik :-)
    Quote from brunsbox


    Die Soundkarte(n) wurde unter WIN 7 problemlos von Audacity erkannt.Andere Anwendungen gleicher Art wie Nero Waveeditor erkennen die Audiogeräte unter WIN 10 auf Anhieb.


    Okay, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich habe kein Win 10 und es ist ja auch erst seit 4 Tagen wirklich auf dem Markt. Daher schätze ich mal, das es irgendwann in naher Zukunft ein Update geben wird, wenn es mit Audacity zu tun hat.

    Quote from Frank:1438344224
    Code
    Echo Lame --decode C:\Test\Mp3\Test.mp3 C:\Test\Wav\Test.wav >%temp%\hin_und_her.cmd
    Echo Lame --preset extreme C:\Test\Wav\Test.wav C:\Test\mp3\Test.mp3 >>%temp%\hin_und_her.cmd
    Lame --preset extreme C:\Test\Wav\Test-orginal.wav C:\Test\mp3\Test.mp3
    FOR /L %%D IN (1,1,100) DO Call %temp%\hin_und_her.cmd
    Del %temp%\hin_und_her.cmd


    Das übersteigt mein Wissen. Sieht für mich wie eine Stapelverarbeitung aus. Das geht aber auch Manuell.


    Dabei habe ich einen Ausschnitt aus einer Wave (von einer Digital Remastered CD) genommen und manuell jeweils diese als MP3 in 3 verschiedenen Komprimierungen abgelegt. Dieses habe ich für jede Komprimierung 10x gemacht und immer wieder das Ergebnis aufgerufen und wieder als MP3 exportiert. Der Einfachkeitshalber habe ich nur einen kleinen Ausschnitt der Linken Spur genommen. Das Orginal ist natürlich in Stereo und spiegelt das gleiche wieder, wie der jeweilige Ausschnitt. Je weniger von dem Blauen zu sehen ist, je näher entspricht die 9. Speicherung der ursprünglichen Wave Datei. Auch für absolut blinde kann man in der letzten Spur sehen, das fast nix mehr von Orginal übrig ist.


    Wäre also bei 320 kbits/s (und viele speichern in einer noch größeren Komprimierung ab) die "nur" 9. Speicherung gleich dem Orginal, dürfte nix vom Blauen zu sehen sein. Ergo: Die Qualität wird auch bei einer niedrigen Komprimierung ersichtlich schlechter.


    Das mag in den Augen der meisten Kleinkram sein. Doch Profis sind 1. weniger bereit solche Verluste bei ihren Projekten in kauf zu nehmen und 2. wären sie schlechte Ratgeber, wenn sie das als "Ach ist doch nicht der rede wert" abtun. In wie weit das jeder für sich sieht, muß derjenige selbst entscheidet. Nur die Möglichkeit und Konsequenzen sollten ihm klar gemacht werden.

    Quote from Uli Nobbe:1438194052

    ....Ich kann Dir - und allen anderen - an dieser Stelle immer wieder nur raten, Musikdateien in der bestmöglichen Qualität (nicht datenreduziert, wenn möglich) als Original zu speichern und davon dann Kopien zu bearbeiten - die können dann meinetwegen auch zu mp3s gemacht werden.


    Dieser ganze mp3-Wahnsinn mit bearbeiten und wieder mp3 und nochmal bearbeiten und erneut mp3 - für die Smartphone-Quäke oder Ohrstöpsel oder frequenzgangverzerrte Modekopfhörer mag's vielleicht gehen, aber nicht für die "richtige" Wiedergabe.....


    Zweimal unterstreich. Ganz meine Meinung. MP3s NUR (wenn schon) als Endprodukt nehmen. Möglichst wärend des ganzen Prozess sowas wender zwischen zu speichern, noch - wenn möglich - als Ausgangspunkt.


    Was die IDs und vorallem das Cover betrifft: Das sind keine Standart-Tags. Viele Player unterstützen das. Aber nur weil das so ist, muß das nicht jedes Programm bei der Erstellung einbinden. Vorallem nicht, weil das im Grunde für eine Sounddatei völlig Sinnfrei ist und ehr in den Bereich "Bilderbuch" gehört.


    :-)

    Quote from Uli Nobbe

    ...Eine gleichmäßige Nachbearbeitung beherrscht Audacity auch über mehrere Spuren hinweg...


    Im Prinzip Ja. In der Praxis für mich umständlich bis nicht günstig.


    Die Textmarken gehen (zumindest habe ich nix anderes gesehen) nur auf die gesamte Länge. Die kann man also nicht getrennt auf mehrere Spuren anwenden. Hier würde als ein Mehrfach Export nicht funktionieren (was in einem solchen Fall am Sinnvollsten wäre).


    Ich gebe aber zu, das bei einem über 2 Stunden Projekt da die Übersicht etwas abhanden kommen würde. In dem Fall würde ich über getrennte aufnahmen nachdenken, soweit groß jedes Kapitel bereinigen und dann in einem komplett-Projekt alles zusammen komponieren. Das also die grobe Vorarbeit nicht im Endprojekt gemacht werden muß, sondern dort nur die Reihenfolge, Balance usw. festgelegt wird. Dann kann man diese auf 3-4 Spuren abgestuft ablegen (wodurch man die Kapitel auch Visuell gut erkennbar sind) und mit Textmarken versehen. So kann man vor dem Endexport hören, ob alles stimmt und ggf. noch feintuning vornehmen.

    Quote from njz911


    Erstmal vielen Dank.


    Also wenn ich richtig verstanden habe, dann ist es am besten, jedes Kapitel extra aufzunehmen und dann z.B. 10 einzelne Dateien zu haben.
    Korrekt?
    In welchem Format soll ich speichern?


    Kannst du auch in einem Stück aufnehmen. Audacity kann das dann beim Export in einem Rutsch zerlegen (Stichwort Textspur).


    Exportieren als Endprodukt MP3. Aber das Projekt würde ich sicherheitshalber auch speichern (da ist dann alles immer noch zusammen).

    Quote from Uli Nobbe

    ....Danke Ingmar, ich wusste gar nicht, dass das so simpel ist. Echt nur eine pdf?...


    Genauer gesagt, gezippte (frag mich der Geier, warum) PDF. Zumindest, soweit ich weiß. Da das Format schon seit ewigkeiten gibt, liegt es auf der Hand, diese auch platzsparend dafür zu verwenden. Ist ja nur meist text. Manchmal auch Bilder (was allerdings die größe der Datei erheblich anhebt).


    Was die Dateiablage beim Hörbuch betrifft, ist dass für mich auch die beste Lösung. Im Zweifelsfall kann man das dann auch so auf CD brennen. Also 1x Arbeit = 2 Entergebnisse. :-)

    Quote from Uli Nobbe

    ....Sorry, E-Books sind nicht meine Baustelle (wo liegt der Unterschied zum Hörbuch?).


    E-Books sind PDF-Dateien. Haben nichts mit Audio zu tun. :-)

    Quote from Robert J. H.:1437725348

    Ps.
    Der neue Effekt in Audacity 2.1.1, "Vocal Reduction and Isolation" stammt von mir, bitte testen...


    Erstmal Glückwunsch, das dein sicher Mühevoll ausgeklügelter Filter in Audacity eingebaut wurde.


    Da ich aber aus erfahrung weiß, das immer wieder Fragen allgemin in der Richtung kommen, und man mittlerweile mit den Filtern in Audacity erschlagen wird, möchte ich die Frage stellen, welche Einstellung man bei deinem Filter was erreicht. Gerade die Einstellungen unter "Action" haben sicher Sinn. Aber welche Werte nimmt man, wenn was angepaßt werden soll?

    Quote from Gurui1

    ...Die eine Spur habe ich auf 100% links eingestellt, die zweite auf 100% rechts....


    Wieso so umständlich? Einfach die einzelne Spur auf Rechts bzw. Links stellen. Fertig.


    Die Einstellung in Prozenten macht nur Sinn, wenn man einen Anteil der Spur auch auf der andere Seite hören möchte.