Beiträge von GaG

    Hallo Ingmar,


    - Spur verschieben:
    ich arbeite mit der 1.2.6 und da kann ich problemlos die 2. Spur mit dem Zeitverschiebungswerkzeug links und rechts über die Endlinien verschieben.
    Schiebe ich nach links über den Nullpunkt hinaus und zoome dann das ganze Projekt, benutzt Audacity die 1. Spur als Referenz und schneidet in der Darstellung alles links vom Nullpunkt der 1. Spur ab und spielt und speichert Audacity auch nur den Inhalt der sichtbar dargestellten Spuren ab. Ziehe ich die 2. Spur wieder nach rechts, taucht alles wieder auf und ist auch abspielbar und speicherbar.


    - Punkte in der Kurve:
    ne, nicht die Waves manipulieren - ist ein bißchen knapp formuliert.
    Wenn Du das "Einzoomen" Werkzeug verwendest und lange genug in die Spur klickst erreichst Du irgendwann eine Vergrößerung, bei der Du die einzelnen Samples des Tonsignals sehen kannst. Der Signalverlauf setzt sich dann aus vielen kurzen, geraden Linienabschnitten zusammen. In der Darstellung sind die Start- und Endpunkte der Samples mit einem winzig kleinen Kreuz markiert (die von mir als Punkte bezeichnet wurden).
    Wenn Du jetzt das Zeitverschiebungswerkzeug anwendest bemerkst Du, dass das Signal nicht mehr über den Bildschirm gleitet, sondern sich im Abstand (Raster entspricht der Samplefrequenz) der kleinen Kreuze sprunghaft weiterbewegt.
    Dieses Raster ist (gleiche Samplefrequenz der Signale vorrausgesetzt) in beiden Spuren gleich und gibt Dir die Möglichkeit sowohl mit dem Auswahlwerkzeug einen Schnitt präzise (auf 1 Sample genau) zu setzen, als auch entsprechend mit den Zeitverschiebungswerkzeug Start- und Endpunkte mit der gleichen Genauigkeit zu positionieren.
    Funktioniert auch mit unterschiedlichen Samplefrequenzen (hab's gerade mal mit 2 Signalen 11025Hz mono und 44100Hz Stereo ausprobiert). Die Postioniergenauigkeit (Rastung in der Spur) hängt dann davon ab, ob Du das niedrig- oder hochgetaktete Signal veschiebst.
    Langer Rede kurzer Sinn - es ging schon in der Version 1.2.6 und Du kannst so präzise (und relativ zügig) arbeiten, wie es die Samplefreuquenz zulässt.


    Hmm.. ist ja fast ein Roman geworden, na gut, nun steht's hier, also ab damit.


    Einen lieben Gruß aus dem mittlerweile wieder frostigen Norden


    GaG

    Hallo Franky,


    wenn die lame_enc.dll nicht im Programmordner unter \Plug-Ins liegt, müßtest Du nach einer Neuinstallation
    eventuell nach Öffnen des Programms unter "Bearbeiten->Einstellungen->Dateiformate"
    mal den Button "Suche Bibliothek" ausprobieren.
    Hast Du das schon mal versucht?


    Gruß
    GaG

    Hallo,
    geht auch in Version 1.2.X, zumindest in der von mir verwendeten Version 1.2.6.
    - Spuren nach Wunsch bearbeiten (Fade-in - Fade out...)
    - Zeitverschiebungswerkzeug (<-->) aktivieren und 2. Spur ungefähr auf den gewünschten Startpunkt setzen
    - Zoomwerkzeug verwenden und 2. Spur sample-genau (kleine Punkte in den Kurven) positionieren
    genauer geht es nicht, und ganz ohne frimmelei.


    Ein besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in's neue Jahr


    GaG

    Hallo edgar-rft,


    ist ein interessanter Tip, dann kann ich ja die Effekte doch noch etwas sortieren.
    Hab mir poedit und von gnu.org das Manual heruntergeladen. Fehlt noch der Quellcode (und ne Masse Zeit).


    Nyquist und Manual hab ich auch schon. Die Kurzanleitung war schon recht aufschlußreich bezüglich der verwendeten Lispfunktionen.
    Ich denke die Kombination Audacity Quellcode und Nyquist wird mir im Laufe der Zeit sicherlich nützlich sein, um das eine oder andere anzupassen.


    Bei den Lisp-Dateien im Nyquist Ordner werd ich aufpassen. Hab da wohl bei den ersten Installationsversuchen (mußte den Rechner und meine gesamte Software wegen eines Fehlers in meiner TV-Software mehrmals neu konfigurieren) irgendwo geschlafen und nicht auf die Lisp-Dateien geachtet.
    Hab dann bei einer späteren Installation nur 2 oder 3 Nyquist Effekte reinkopiert und den Rest erstmal im Archiv gelassen. Nu weiß ich bescheid.


    Die Sache mit dem Lautstärkeregler wird wohl mit der Audacity Version 1.3.2 nicht mehr kritisch sein. Scheint mir auch eher ein Problem der Onboard Graphik meines Multimediarechners zu sein. Hab das mal auf einem anderen Rechner mit ATI-Radeon Graphik ausprobiert, da waren die Übergänge (mit und ohne Shifttaste) weicher und sprangen auch nicht beim Loslassen auf die Nachbarwerte.


    Danke für die Tips


    GaG

    Hallo Markus und ManfredK,


    danke für Eure Stellungnahme.
    zu Markus:
    OS: Win2k; Audacity Version 1.2.6. Windows-Installerversion; schien mir die aktuellste zu sein, weil erst kürzlich heruntergeladen. Hatte mir dann noch die ZIP-Version interessehalber heruntergeladen und bin dort über die Lisp-Dateien gestolpert. Die waren in der Installerversion nicht enthalten. Also werd ich die erstmal rauswerfen, bis ich meine Auto-Lisp Kentnisse auf Nyquist/Audacity umgesetzt habe und bis dahin mit den vorhandenen Werkzeugen arbeiten.
    ID-Tags: habe im gleichen Fenster gearbeitet und nur jeweils die WAV-Datei per Drag&Drop eingelesen, bearbeitet und als MP3 exportiert, und die Tags immer neu schreiben müssen: Fazit: hatte aus div. Diskussionen im Forum verstanden, die 1.3.x Versionen sind noch im Entwicklungsstadium und diese deshalb nicht verwendet. Ich hol mir die 1.3.2.- gerade passiert.
    Track Menü: funktioniert in meiner 1.2.6 noch nicht mit Doppelklick, hat sich dann aber mit der 1.3.2 erstmal erledigt.


    Bleiben noch die Plugins: Für unsere Musik (Shanties, irische Musik u.ä) werd ich höchstens 5% der Plugins benötigen.
    Deshalb mein Wunsch, diese an die Spitze der Plugin-Liste zu stellen. Werde dann erstmal nur das instalieren, was ich wirklich brauche.
    Wir wollen möglichst "Live" herauskommen, d.h. Klang-, Lautstärkeregelung und Schneidewerkzeuge stehen an erster Stelle und erst dann kommen Soundeffect-Tools. Werde die anderen Werkzeuge dann nach Bedarf einsetzen und wenn ich die jeweilige Wirkung kenne, ist die Übersicht auch mit einer alphabetischen Liste gegeben. Ich hoffe, das man die LADSPA Plugins einzeln einsetzen kann, aber das werd ich ja dann sehen.
    ??Theoretisch müßte es doch möglich sein, mit Lisp eine Art Auswahlmenü für die Nyquist-Plugins zu erstellen.
    Wenn ich sowas unter AutoCad hinkriege, müßte das hier doch auch klappen? Ich schau mir mal die Nyquist-Anleitung an.


    Studiosoftware: Ich bleib erstmal bei Audacity, weil wir jeden Cent für unsere 3. CD brauchen (Studiotermin Ende April steht). Bis dahin dürfte auch nicht viel Platz für Linux und Ardour sein.
    Ist aber ein guter Tip. Ich liebäugle schon länger mit Linux. Windows macht Stress, Null Support (es sei denn Du bist Rockefeller) und ich liebe Konfig-Dateien, die mit einem ASCII-Editor bearbeitet werden können und mir nicht vorschreiben, welches Datenformat das einzig wahre und für mich richtige ist..
    Hatte mal fast vier Monate Suse 6.3 auf einem 290MHz PC mit 32MB Speicher und einer 40GB Harddisk als Fileserver laufen. Hab den Rechner praktisch vergessen, bis ich ihn mir durch eine Änderung der Rechte aus dem Netz katapultierte. Windows liegt bei etwa 2 Neustarts/Woche.
    Hab in letzter Zeit diverse Lizenzen gegen Open Source ausgetauscht, weil ich mir bei den Preisen als Betatester einfach zu schade bin.
    Aber das ist ein anderes Thema.
    Wir werden mit unserer jetzigen Hard- und Software fürs Studio üben. Evtl. sind wir bis dahin soweit, das wir uns den Mix selber zutrauen.
    Deine Antworten haben mir den Rücken gestärkt: my multimedia goes LINUX, und das so schnell wie möglich!!
    Der Rest ist klar, Erwartungshaltung runterschrauben und kleine Schritte ansetzen.


    Zu ManfredK:
    Holzhammer, aber danke dafür. Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin, ts, ts, ts..
    Unser Vortrag lebt zwar von der Dynamik, aber wir feilen zur Zeit stark an unseren Einsätzen. Ein paar Neuzugänge in der Runde kämpfen noch mit Melodie und Text und unser Akkordeonspieler fällt beruflich bedingt öfter aus. Dann sind ca. 50 Lieder in 3-4 Monaten ein hartes Brot, wenn heute die Gitarre klimpert, morgen das Akkordeon den Ton angibt und übermorgen beide Instrumentalisten den Auftakt von gestern wegen eines Fehlers schmeißen.


    Habt mir beide geholfen, ne' Linie zu finden, die Hardware wird Sonntag ausprobiert und wenn's nur der englische Helpfile ist komm ich auch mit der Beta klar.


    Danke,
    GaG


    P.S.: Ich meld mich wieder, aber dann verteil ich die Themen, und Simmel lass ich dann auch zu Hause

    Hallo liebe Audacity-Freunde,
    bin nach diversen Versuchen mit anderer Software bei Audacity gelandet und habe dieses Programm dafür verwendet, von unseren CD's Hörproben für unseren Webauftritt zu schneiden und in's MP3-Format zu konvertieren. Hat wunderbar geklappt!!
    Dabei sind mehrere Fragen aufgetaucht:


    - können überflüssige Sprachmodule entfernt werden, bzw. welche müssen ggf. für Plugins oder Darstellungen auf der Oberfläche (Sonderzeichen, Symbole o.ä.) beibehalten werden?


    - Kann die Breite des Track-Menüs bei gleichzeitiger Spreizung/Stauchung der Regler irgendwie manuell verändert werden? Bei meiner Bildschirmauflösung (1152x864) rutscht mir öfter beim Loslassen des Lautstärkereglers die Verstärkung um 1dB bzw. 3dB nach oben oder unten. Eine Spreizung der Reglerwege würde da evtl. Abhilfe schaffen, weil die Rastungen dann nicht mehr so dicht nebeneinander sitzen.
    Alternativ wäre auch eine Anzeige der eingestellten Verstärkung hilfreich, um zumindest zu sehen, das die Werte verrutscht sind.


    - kann das Pop-Down Menü der Tracks so programmiert werden, das es beim 2. klicken in die Menüleiste wieder schließt?
    Hab mir mehrmals eine mühselig eingestellte Auswahl vergeigt, weil das Menü nicht wieder zuklappen wollte und ich, statt weit genug in eine freie Fläche zu gehen, versehentlich in einen Track geklickt habe. Passierte immer dann, wenn ich vor dem QuickMix der Stereospuren einen Bearbeitungsschritt vergessen hatte. War also kein Fehler, ich wollte das Menü einfach wieder schließen und erst etwas anderes machen.
    Diese Funktion ist bei allen Windows Programmen gegeben, deshalb bin ich fast jedesmal irritiert wenn es hier plötzlich nicht so geht.


    - Beim MP3-Export klappt das ID-Menü auf. Leider sind jedesmal nach Einlesen einer neuen WAV-Datei die Daten vollständig neu einzugeben.
    Können diese Daten irgendwie dauerhaft eingegeben werden (z.B. über die Dauer einer Arbeitssitzung), so daß man nach Einlesen eines neuen Titels z.B. nur noch den Titel und die Tracknummer ändern muß.


    - besteht eine Möglichkeit, die Effekte/Plugins zu sortieren, z.B. durch eine fortlaufende Nummer?
    Bei den Nyquist Plugins geht es über die Namensdefinition in der Datei (z.B.: ; name "01 Text..."), Wie läßt sich so etwas für die bereits eingebauten Effekte und für die DLL's realisieren?
    Das Gleiche würde ggf. auf die Namengebung zutreffen. Hier wünsche ich mir die Möglichkeit, aussagekräftigere Namen einsetzen zu können. Wie bereits vorher gesagt: bei .ny-Dateien über den Namen machbar, wie läßt es sich für den Rest realisieren?
    Würde mir dabei helfen, bei der Fülle der verfügbaren Plugins die Übersicht zu erhalten und evtl. fremdsprachige Plugins einzudeutschen.


    - Bei mir sind(waren) mehrere Lisp-Datein im Nyquist-Verzeichnis.
    Welche Funktion haben die?
    Ich konnte keine Änderungen in der Programmoberfläche feststellen nachdem ich sie entfernt hatte. Hab ich aus der 1.2.6.ZIP-Datei kopiert, weil ich dachte das wären noch weitere Plugins??!!??

    Das waren erstmal meine Newbie-Fragen. Bitte nicht böse sein, falls ich da mal irgenwo einen Hinweis übersehen habe, sind eine Menge Informationen auf einmal gewesen.


    Nun hab ich noch eine andere Frage:
    Wir planen, Audacity als Studiosoftware zu verwenden. Die z.Zt. verfügbaren Gerätschaften sind: ein 1GHz PC, ein Behringer Mischpult 2442FX und ein USB/Audio-Interface UCA 200, ebenfalls von Behringer. weiterhin: dynamische Mikrophone, Kondensatormikrofone und Grenzflächenmikrofone, die wir auch für unsere Auftritte verwenden.
    Das Mischpult wird z.Zt. mangels Erfahrung nur zu einem Bruchteil seiner Möglichkeiten genutzt, hat aber nach dem Schaltplan alles verfügbar, was wir eventuell brauchen könnten.
    Der PC hat bisher mit Audacity alle Anforderungen klaglos, und ohne das ich das Gefühl hatte er stolpert, erfüllt. Ich kann mir aber vorstellen, das er bei Bearbeitung von 16 oder 20 Spuren deutlich schneller sein könnte.
    Mit dem USB-Adapter liegen auch noch keine Erfahrungen vor.
    Die Aufnahmen sollen wie folgt durchgeführt werden:
    - Gesamtaufnahme des Liedes, quasi als akustischen Führer über Kopfhörer, damit die Instrumente (Akkordeon u. Gitarre) einzeln Einspielen
    - dann Instrumente über Kopfhörer und die Stimmen ebenfalls einzeln einspielen
    - mit Audacity die Einsätze synchronisieren, Pegel anpassen, evtl. filtern und dann mischen...


    Meine Frage(n):


    - hat jemand Erfahrung mit einer solchen Kombination und kann uns mit Tips und Hinweisen helfen, die Startschwellen etwas niedriger zu gestalten?
    Von "der PC ist viiieel zu langsam" über "da müßt ihr aber noch einiges in Mikrophone investieren" bis "habt ihr denn eine schalltote Kabine" ist jeder Tip willkommen, da wir mit wenig Erfahrung aber viel Optimismus an die Angelegenheit herangehen.
    (Falls das den Rahmen des Forums sprengt, auch gerne über Mail und/oder Telefon)


    So, und nun hoffe ich mit dieser Liste nicht gleich wieder aus dem Forum herausgeschmissen zu werden und freue mich auf ein paar Antworten.


    Uuups, da hätte ich doch beinahe was wichtiges vergessen: herzlichen Dank an Fuchsi für die Beseitigung der Kontaktschwierigkeiten.


    Liebe Grüße aus dem z.Zt. etwas frostigen Schleswig-Holstein


    GaG