Auf der Suche nach dem richtigen Aussteuerungspegel

  • Hallo,


    ich möchte ein Demoband, dass mir in Form eines Tapes vorliegt, mit Audacity aufnehmen. Das Tapedeck ist über Line-in mit dem PC verbunden und ein Aufnahmesignal kommt an. Nun doktere ich schon eine Weile an der optimalen Aussteuerung herum. Mal ist es übersteuert, mal meiner Ansicht zu "leise". Das Forum und darin enthaltene Links habe ich durchsurft, leider hat sich noch kein aha Effekt eingestellt. Kann jemand nachhelfen ?


    Wo muß der Pegel stehen ?
    Kann man von der Wellenform ableiten, ob die Einstellung "optimal" ist ?


    Hier mal ein Screenshot meiner Aufnahme:
    http://stereobeat.de/audacity.jpg


    Tausend Dank
    Matthias

  • Du solltest immer so aufnehmen, dass an den "lautesten" Stellen der Pegel maximal bei, sagen wir zwei Drittel oder so liegt, dann hast Du noch eine Reserve. Wenn Du alles aufgenommen hast, kannst Du es immer noch verstärken (Effekt/Verstärken) oder sogar durch einen Kompressor laufen lassen, damit es subjektiv noch lauter wird.

  • Quote

    Mal ist es übersteuert, mal meiner Ansicht zu "leise"


    Beim direkten Überspielen von Analog-Datenträgern (auf deutsch: Plattenspieler, Kassettenrekorder usw.) bleibt dir in der Praxis nichts anderes übrig, als das Band (meist mehrrerem Male) hintereinander komplett durchlaufen zu lassen, um dann nachträglich die richtige Aussteuerung (ca. 2/3 der Gesamthöhe, wie der Markus bereits geschrieben hatte) "herauszuexperimentieren". Ich selbst sitze bei dieser Vorgehgensweise meist einschliesslich Nachbearbeitung pro Kassette so ungefähr zwei Tage am Rechner.


    Als Alternative könntest du einen Analog-Kompressor (automatische Aussteuerung) zwischen den Ausgang des Kassettenrecorders und den Eingang der Soundkarte einschleifen. Damit reduziert sich die "Experimentierzeit" auf ein bis zwei Durchgänge (bei einer 2x45 Minuten Kassette also immer noch ca. 1,5 Stunden pro Seite). Ein Gerät, das ich schon mehrfach mit recht gutem Erfolg dafür eingesetzt habe ist der Behringer "Composer".


    Ausnahme: Bei klassischer Musik ist die "Kompressor" Methode meist unbrauchbar, da bleibt dir nichts anderes übrig als alles von Hand zu machen.