Minidisk Deck Einstellungen Qualität

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    • Minidisk Deck Einstellungen Qualität

      hallo,

      ich frage mich welche qualitätseinstellungen (möglichst verlustfrei) man beim anschluss eines minidisc decks (sony mds-je500 -> toslink -> aureon 8.0) in audacity vornehmen muß? in der anleitung zum md deck wurde ich leider nicht fündig was die samplefrequenz angeht.

      als test habe ich 44100hz, 32bit float und keinen dither verwendet, um dann nach 44100hz 16bit zu exportieren.

      ist das die bestmögliche einstellung?

      schönen dank
    • Hallo,

      also ich konnte der Anleitung eine Sampling-Frequenz von 44,1 kHz entnehmen. Allerdings ist das wie gesagt die Sampling-Frequenz. Und das hat erst mal nichts mit Audacity zu tun. Sind im Wiedergabe-Pfad noch Reste von 44,1 kHz enthalten, könnte es theoretisch zu Aliasing-Störungen kommen, wenn man mit einem anderen System per 48 kHz aufzeichnet. Genauer gesagt entstünde dann ein Störton von 3,9 kHz. Sollte aber so gering sein, dass es nur noch messbar, aber nicht mehr hörbar ist, wenigstens unter "normalen" Bedingungen. Natürlich gilt das auch bei gedrehtem Signalweg, also PC als wiedergebendes und MD als aufzeichnendes System.

      Bei S/PDIF-Übertragung (und das ist üblicherweise das Protokoll bzw. Format bei der physischen Toslink-Verbindung) wird direkt der digitale Weg verwendet, dann müssten sich die Systeme normalerweise automatisch aufeinander abgleichen, und Audacity sollte im Aufzeichnungsbetrieb eigentlich -- wenn es für Digitalübertragung korrekt arbeitet -- das Format selbstständig wählen. Beim umgekehrten Weg sollte es idealerweise genauso sein.

      Gruß

      Dieter

      The post was edited 1 time, last by Bulova ().

    • hi dieter,

      vielen dank für deine hilfe.

      Bulova wrote:


      also ich konnte der Anleitung eine Sampling-Frequenz von 44,1 kHz entnehmen. Allerdings ist das wie gesagt die Sampling-Frequenz. Und das hat erst mal nichts mit Audacity zu tun. Sind im Wiedergabe-Pfad noch Reste von 44,1 kHz enthalten, könnte es theoretisch zu Aliasing-Störungen kommen, wenn man mit einem anderen System per 48 kHz aufzeichnet. Genauer gesagt entstünde dann ein Störton von 3,9 kHz. Sollte aber so gering sein, dass es nur noch messbar, aber nicht mehr hörbar ist, wenigstens unter "normalen" Bedingungen. Natürlich gilt das auch bei gedrehtem Signalweg, also PC als wiedergebendes und MD als aufzeichnendes System.

      wenn das deck mit 44100hz aufzeichnet, dann liege ich also mit meiner einstellung in audacity nicht verkehrt -- sollte ich dann das sampleformat lieber auf 16bit umstellen?


      Bei S/PDIF-Übertragung (und das ist üblicherweise das Protokoll bzw. Format bei der physischen Toslink-Verbindung) wird direkt der digitale Weg verwendet, dann müssten sich die Systeme normalerweise automatisch aufeinander abgleichen, und Audacity sollte im Aufzeichnungsbetrieb eigentlich -- wenn es für Digitalübertragung korrekt arbeitet -- das Format selbstständig wählen. Beim umgekehrten Weg sollte es idealerweise genauso sein.

      verstehe ich das richtig, daß wenn als quelle das spdif signal ausgewählt wurde (ist der fall), dann wählt audacity automatisch die richtige (vom gerät her übermittelte) samplefrequenz (44100hz)?

      gibt es noch eine andere möglichkeit, dies zu ermitteln?
    • Hallo,

      ich bin mir nicht sicher, was genau Audacity macht, wahrscheinlich aber nimmt es aber die Systemeinstellungen beim Aufnehmen über S/PDIF. Und dann -- würde ich meinen -- würde schon eine Fehlermeldung kommen, falls die Formate nicht übereinstimmen. Beim MD-Recorder wird ja wahrscheinlich nichts einzustellen sein, d. h. er liefert immer im gleichen konstanten Format, und das wird wohl 16 Bit 44,1 kHz sein.

      Ich kann das leider nicht nachstellen, obwohl ich irgendwo auch noch solch einen Staubfänger rumstehen habe, aber ich denke, er hat bloß Digital-In, nicht -Out.


      Grüße


      Dieter
    • hi,

      eine fehlermeldung kam bisher nicht, ich kann einstellen was ich möchte, daher ja meine frage. ein kostenloses tool zum überprüfen des eingangs-signals gibt es wohl nicht?

      das deck liefert gewiß nicht mehr als 16bit auflösung. da werde ich wohl besser 44100hz und 16bit einstellen, denn bei 32bit float wird das signal nur unnötig verändert, um dann doch letztlich wieder nach 16bit exportiert zu werden.

      aber vielleicht sind hier ja doch noch ein paar md-experten und können etwas genaues sagen?