Posts by bassklampfe

    Vorweg: Ich habe weder LogiLink UAO156 noch Windows. Aber ich habe mal einen Blick in die UA0156 Bedienungsanleitung geworfen und finde, im Kapitel 4.0 Verwendung ist ziemlich gut – Schritt für Schritt – erklärt, wie man zu einer MP3-Datei kommt.

    Vielleicht erklärst du uns anhand dieser Anleitung, bei welchem Schritt du nicht weiterkommst...

    Ganz ehrlich?
    Sobald es um mehr als nur "einfache" Tonbearbeitung wie "schneiden, waschen, föhnen" … äh, 'tschuldigung, "schneiden, filtern, normalisieren" geht, würde ich eher zu einer richtigen "DAW-Software" greifen.

    Audacity ist für die erstgenannten Tätigkeiten sehr gut, wenn man weiß was man will, dafür verwende ich es auch gerne. Aber man muss immer im Kopf behalten das, Audacity destruktiv arbeitet, also das Ausgangsmaterial verändert. Einmal einen Filter angewendet und gespeichert und das Original ist dahin und nicht mehr wiederzuholen. (Es sei denn aus dem hoffentlich vorhandenen Backup)

    Ein DAW-Software arbeitet dagegen nicht destruktiv, das Ausgangsmaterial bleibt immer unverändert. Man kann beliebig Filter, Equalizer, Kompressor- und andere Effekte ausprobieren und auch wieder entfernen, ohne das es für das Original Auswirkungen hat. Man kann auch auf einem Original mehrere Projekte aufsetzen (z.B. Stereo-Mix, 7.1-Mix) obwohl das Original nur einmal physikalisch auf der Festplatte gespeichert ist.

    Mein persönlicher Favorit wäre Ardour, aber Ableton ist genauso geeignet.

    Das oben gesagte sagt übrigens nichts über die Qualität der Effekte aus, es geht rein um den Workflow.

    Zur Aufnahmetechnik: Grundsätzlich ist es – wenn es die Akustik des Raumes nicht hergibt, gleich einen perfekt ausgewogenen Klang zu produzieren – besser, jede Quelle mit einem eigenen Micro aufzunehmen und darauf zu achten, dass jedes Micro auch nur 'sein' Instrument hört. Also getrennt aufnehmen oder zumindest eine akustisch dämpfende Trennwand aufzustellen. Zwei sauber Mono-Aufnahmen sind da zielführender als eine Stereoaufnahme, wo man an der Lautstärken-Ausgewogenheit nur noch wenig ändern kann. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

    ^^Brutal. Erst mit cat aneinanderhängen (und ein "kaputtes" MP3 erzeugen) und dann das Ergebnis reparieren. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen, man lernt immer noch etwas dazu. Ich bin auch nicht sicher, ob das Ergebnis so "störungsfrei" ist.

    Ich hätte das Script wahrscheinlich so geschrieben, dass man nur den Eingabeordner angibt und das Script dann selber die Nummerierung der gefundenen MP3s herausfindet. Aber für den Anfang schon ganz gut. Ich würde in Zeile 2 noch ein "set -e" rein bauen, damit das Script bei einem Fehler abbricht.

    Ich würde für so etwas ein Shell script schreiben und SoX "SoX, the Swiss Army knife of sound processing programs." benutzen. Aber ich mach das unter Linux. SoX kann so ziemlich alles mit einem Audio-File machen, was man mit Audacity kann. Und noch vieles mehr. Nur eben per Kommandozeile.

    Soweit ich weiß, gibt es SoX auch für Windows. Das sollte also mit einem Batch-File auch gehen.


    Ich denke, mit diesen Hinweisen ist Google dein Freund. Sonst melde dich nochmal.

    Nee, du machst alles richtig. Aber ich z.B. benutze Audacity nur gelegentlich. Und antworte normalerweise nur, wenn ich helfen kann, sonst halte ich die Finger still. Augenscheinlich bedeutet "keine Antwort" entweder "kein Anderer hat das Problem" oder zumindest "kein Anderer hat irgendeine Lösung"...


    auch wenn dir das wenig weiterhilft. Sorry

    Ich benutze Transcribe (.u.a) um Konzertaufnahmen zu zerlegen, da finde ich es sehr bequem, zuerst die Schnittpunkte festzulegen und dann zu benennen. Und dabei jederzeit jeden Schnittpunkt nachträglich noch korrigieren zu können. Ich denke, bei der von dir angedachten Aufgabe würde das auch gut helfen.



    Aber warum benutzt du in Audacity nicht einfach den Menupunkt Datei / Exportieren / Ausgewähltes Audio exportieren ?

    Da kommt eine Fileselectbox und du kannst den gewünschten Namen einfach eingeben.

    Ich würde sagen, die Aufnahme ist einfach etwas übersteuert. Drehe den entsprechenden Gain Regler am iD4 etwas zurück und wiederhole die Aufnahme. Dann kontrolliere, das die neue Aufnahme nirgendwo an den Rand "anschlägt". Wenn doch, nochmal mit noch weniger Gain. Wenn du eine 24bit Aufnahme machst, schadet auch mehr "Abstand" (= noch etwas weniger Gain) nicht, das Signal ist immer noch gut genug. Eine Übersteuerung hingegen kannst du nachträglich nicht reparieren, da musst du leider neu aufnehmen.

    transcribe (https://www.seventhstring.com/)


    • Datei öffnen.
    • Schnittpunkte markieren (als Section)
    • Schnittpunkte bei Bedarf umbenennen
    • File / Export split soundfile


    Geht bei Wav ratzfatz, bei MP3 dauerts natürlich etwas länger (je nach Rechner)

    Die Dateien heißen dann _0001,_0002,_0003 oder wenn die Schnittpunkte benannt wurde, wie die Schnittpunkte, also z.b. export_intro,export_solo,…


    So nebenbei kann man bei Bedarf auch transponieren, Tempo ändern, aber nur wenn man's braucht.

    Alternative:

    Datei / Projekt speichern / Verlustfreie Kopie des Projekts speichern...
    (und dann einen GANZ ANDEREN Ordner wählen !)

    Das baut aus den ganzen */*/*.au wieder "richtige" .WAV Dateien. Der einzige Weg, die Rohdaten aus Audacity wieder rauszubekommen. Das gespeicherte Projekt dann archivieren und gut ist. Ich verstehe sowieso nicht, worin der Vorteil der Unmengen an *.au-Dateien liegen soll, bei der heutigen Rechner und Plattenperformance sollte direktes arbeiten auf WAV Dateien deutlich ressourcenschonender sein. Aber sei's drum.

    Zur ursprünglichen Frage:
    Man muss sich immer darüber im klaren sein, das Audacity ein - durchaus besserer - Audioeditor ist. Aber eben keine DAW. Wenn man etwas ändert (Volume, Effekte, Downmix, ...) und dann speichert, dann ist das Original dahin. Das ist in etwa so, als wenn man in einem einfachen Zeichenprogramm den Kontrast eines Bildes ändert und dann speichert. Dann ist das Originalbild auch hinweg.

    Wenn man etwas anderes möchte, muss man eben zu einer leistungsfähigeren Bild- bzw. Audiobearbeitung greifen, die das Original nicht ändert, sondern nur speichert, was wie geändert werden soll und dass dann beim Export entsprechend abarbeitet.