Posts by Midimaster

    nicht so einfach zu beantworten....


    Du schreibst sehr wenig über das Material. Ist es eine Aufnahme, bei der nun weitere Stimmen hinzukommen sollen? Dann würde man nachdem alles fertig aufgenommen ist, sich nachträglich hinsetzen und mit den Reglern links in den verschiedenen Spur die Lautstärken anpassen ("Mastering") und immer wieder probehören. Beim späteren Exportieren oder Zusammenmischen werden diese Einstellungen berücksichtigt und entsprechend in das finale MP3 integriert.


    Ganz andere Vorgehensweise, wenn eine unahängige Aufnahme "so laut" sein soll wie eine völlig andere Aufnahme von gestern. Hier hilft Dir der Trick "Normalisieren"


    Normalisieren bringt eine Aufnahme in eine definierte Lautheit, wie sie z.b. von Radiosendern verlangt ist. Wenn Du also alle deine Arbeiten am Ende immer normalisierst, dann klingen sie später auf jedem Endgerät immer gleich laut


    1. Ganze Aufnahme selectkieren


    2.MENÜ-EFFEKT-NORMALSIEREN


    3. dort "Spitzenamplitude" auf -3dB einstellen, um die "Standard-MP3-Laustärke" zu erreichen.


    4.Mit OK die Normalisierung starten, Danach Exportieren als MP3



    Natürlich kannst Du auch mit jedem anderen dB-Wert normalisieren: Wenn du mal etwas brauchst, was genau "halb so laut wie normal" sein soll wähle -10dB.

    Bei AUDACITY kannst Du die Aufnahmequelle (auswählen. z.b. AUDIO-IN oder MICRO oder AUDIO-OUT, etc... Das stellst du in der zweiten (von 4) Dropdown-Box (von links gesehen) ein. Die nennt sich "AUFNAHMEGERÄT". Erwischt Du da versehentlich ein Device in dem irgendwas von "AUDIO-OUT" steht, so wird nicht nur der Eingang MICRO aufgenommen, sondern auch alles was an den Lautsprechern ankommt, z.b. das was von dem MICRO zu den Lautsprechern geht. Da diese Ausgabe systembedingt zeitversetzt erfolgt, macht sich das nun in AUDACITY als "Echo" bemerkbar.


    Du hast nun mehrere Möglichkeiten:


    1.Wechsle bei "AUFNAHMEGERÄT" zu einem anderen Eintrag, wo nur das Mikrofon funktioniert aber nicht das Echo auftritt.


    2.Verbiete die direkte Lautsprecher-Ausgabe von AUDACITY während der Aufnahme:

    MENÜ-BEARBEITEN-EINSTELLUNGEN-AUFNAHME-

    Dort Haken weg bei "Eingang per Software durchschleifen"


    3.kaufe ein spezielles USB-Interface für Plattenspieler. Damit erzielst du auch eine höhere Aufnahmequalität

    "kleine Ruckler" sollte es gar nicht geben! Das deutet auf weiterhin schwere Probleme mit dem Interface hin oder den Einstellungen.

    Meinst du damit "Aussetzer"? Kannst Du ein Hörbeispiel hochladen? Was meinst Du mit "..hört den Cut"? Ist es ein Loch (Stille) was man hört? Oder eher ein Knackser?


    Möglicherweise hast Du den Zwischenbuffer (Puffergröße?) nun zu klein eingestellt? Damit die Latenzzeit scheinbar kürzer wir? Schlechter Trick!


    Manchmal sind auch andere Apps, die während der Aufnahme noch weiterlaufen für Aussetzer verantwortlich. Also alles unnötige (echt) schließen, nicht nicht minimieren.

    naja... leider schreibst Du wieder nix über das Mikrofon. Hersteller? Bezeichnung? Am AUDACITY Screenshot erkenne ich, dass es über USB angeschlossen wurde und es sich um einen MAC handelt.


    Wenn der A/D-Wandler im USB-Mikrofon 16bit ist sollte man tatsächlich die Lautstärke irgendwie anheben. Sollte es sich um einen 24bit-Wandler handeln wäre der momentane Lautstärken-Ausschlag ausreichend... Du kannst ihn anschließend in AUDACITY anheben.


    16bit:

    Ich bin leider am MAC nicht so informiert... Aber irgendwo muss es ein Feature von Apple geben, wo man den Mikrofon--Eingang emfindlicher machen kann und um 20dB anhebt. Es muss irgendwo bei den Apple-Einstellungen sein. Das heißt meist so ähnlich wie "Boost" oder "Booster". Hierbei wird die Lautstärke vervierfacht. Such mal bei google nach "...apple mac mikrofon lautstärke anheben..." oder so ähnlich. Das hier habe ich z.b. gefunden: https://www.heise.de/ratgeber/…n-sehr-leise-3851330.html


    24bit:

    Die niedrige Lautstärke hat keine Qualitätseinbuße zur Folge. Arbeite einfach mit dem niedrigen Signal. Am Ende deines Projektes musst Du sowieso vor dem Abspeichern die Lautstärke "normalisieren", d.h. auf die Lautstärke bringen die MP3's normalerweise immer haben. Dies geschieht über das Markieren der gesamten Aufnahme und dann "MENÜ-EFFEKT-NORMALISIEREN"

    Die Headset-Buchse hat sicherlich eine schlechtere Audio-Qualität als die externe Soundkarte. Außerdem liegt die Latenz hier bei ca. 140msec.

    Deine Soundblaster G3 ist nun kein typisches Audio-Device wie es Musiker verwenden würden. Sie legt den Fokus eher auf tolle Ausgabe-Möglichkeiten, sollte aber auch für Deine Zwecke ausreichen.


    Typische Musiker-Audiointerfaces sind z.b. so was wie die "Presonus Audio-Box" oder "Presonus Studio 24", wo die Latenzeit systembedingt bei 0 liegt. Hier werden die bereits aufgenommen Spuren über das Interface ausgegeben und jedesmal zeitgleich mit dem neu hinzukommenden Signal wieder im Rechner abgelegt.


    Jetzt aber zu Deinem System... Ist eine Schwankung von wenigen Millisekunden überhaupt relevant? Der Schall bewegt sich mit Schallgeschwindigkeit, d.h. selbst auf eine Bühne entstehen "Latenzen" zwischen den Musikern. 35cm entsprechen dabei bereits einer Millisekunde. Sitzen zwei Musiker 3,5 Meter voneinander entfernt entsteht bereits eine Latenz von 10msec. Daher gilt die Fausregel: Alles unter 30msec gilt als "normal" und wird sogar vom Zuhörer als "lebendig" wahrgenommen.


    Eine Viertelnote bei Tempo 120 dauert 500msec. Daraus ergibt sich, dass eine Zweiunddreißigstel 62.5msec lang ist. Darunter sind Ungenauigkeiten nur noch sehr schwer fühlbar. Auch hier sagt man als Fausregel: Alle Spielfehler die unter 30msec bleiben, gelten als "zeitlich korrekt" eingespielt.


    Die Schwankungen die Du irgendwo als Werte abliest sind also unrelevant solange sie unter 30msec bleiben.

    das ist aber nicht AUDACITY, oder? Und "...funktioniert nicht..." ist eine sehr unzureichende Beschreibung.


    Wenn Du willst, dass man Dir hilft musst Du das Problem schon genauer beschreiben: Welche Software? Was willst du erreichen? Was funktioniert nicht? Wie äußert sich das?

    hierbei kommt es darauf an, was deine Quelle ist (z.b. externer Audiograbber?) und welches Input-Device Du in Audacity gewählt hast (z.b. WASAPI?).


    Im digitalen Bereich mit 32bit auflösung spielt heutzutage der Vollausschlag keine Rolle mehr. Im Gegenteil versuchen die Profis eher mit einem großen Headroom von 20dB zu arbeiten. das würde in der AUDACITY Scala mal gerade den Bereich von -0.25 bis + 0.25 bedeuten. Dein Material bewegt sich so zwischen -0.1 und +0.1.


    Durch die Ausreizung bis zum Vollausschlag wollte man das Rauschen des Bandmaterials bei Recordern möglich umfassend übertönen. Digitale Medien wie USB-Sticks rauschen ja nicht mehr.


    Ein Rauschen könnte heutzutage höchsten vom Input kommen. Dieses würde aber durch eine ""Maximierung" in AUDACITY mit angehoben werden und damit lauter. Was aber als Anweisung weiterhin gilt ist: Das Audio an der (anaolgen) Quelle, z.b. Mixer oder Mikrofon so gut wie möglich anzuheben, damit ev. analoges Störrauschen des Mixers, etc möglichst übertönt wird.


    Leider schreibst Du nix darüber woher dein Audio-Signal kommt. Wenn überhaupt würde ich es an der Quelle anheben, bevor es den AD-Wandler erreicht. AD-Wandler könnte ein externes Audio-Interface sein oder wenn du einfach den Mikrofoneingang des Rechners verwendest, dann ist es der billige 16bit AD-Wandler auf dem Mainboard.


    Heutzutage bleibt während der gesamten Nachbearbeitung das Signal auf solchen niedrigen Pegeln. Erst ganz zum Schluß wird es vor dem Abspeichern (z.b. als MP3) mit dem EFFEKT "NORMALISIEREN" auf eine Standardlautstärke gebracht, damit alle Musikstücke später beim Abhören gleich laut wirken.



    Trick:

    Wenn du das AUDACITY Input-Device (1.Dropdown) wechselt, kann es sein, dass AUDACITY dich die Einganglautstärke bei manchen Devices regeln lässt.

    Es könnte sein, dass Du in AUDACITY den WASAPI als Treiber (linke Dropdown-Box) ausgewählt hast. Hier wird das Signal, wenn es digital ankommt auch gleich so wie es ist eingespeichert. Da ist eigentlich auch sehr vernünftig und ratsam so.

    Mit dem Wechsel zu den Treibern MME oder DIRECT SOUND könntest Du die Lautstärke beim Aufnehmen regeln. Allerdings wird dann das (eigentlich schon) digitale Signal kurz in ein analoges Audio-Signal umgewandelt.


    Das Signal sollte bei WASAPI eher bei -3dB liegen als bei 0 dB. Hast du Übersteuerungen? Normalerweise würde man versuchen den Pegel des Eingangssignals VOR dem Digitalisierer zu regeln. Ist es dieser Digitalisierer für 39,oo EUR?


    https://de.elv.com/dnt-audio-digitalisierer-grabstar-audio-rettet-z-b-kassetten-tonbaender-speichert-auf-sd-usb-252706


    Der hat leider kein Volume-Regler. Außerdem ist er nur 16bit. Im Profi-Bereich verwenden wir sowas:


    Presous AudioBox USB:


    Presonus Audio Box GO
    kompaktes und portables 2x2 USB Audio-Interface, 1 XLR-Combo-Eingang mit XMAX-L Vorverstärker, 1 TS-Instrumenteneingang
    www.musicstore.de

    hier hast Du einen 24bit Wandler mit 96kHz und Eingangs-Lautstärkeregler. Kostet allerdings dann auch schon über 70,oo EUR.

    Leider gibt es keine Schritt-für-Schritt -Anleitung, sondern immer nur diese Erklärung der einzelnen Menüpunkte. Daraus eine optimale vorgehensweise zu erlernen ist nahezu unmöglich.

    beste Stelle für Einsteiger ist hier: Menü-Hilfe-Schnellhilfe

    Vorspulen geht z.b. einfach mit der Maus in der Zeitleiste (oberhalb der Spuren) an die gewünschte Stelle klicken


    Speichern eines Ausschnitts:

    Ausschnitt markieren

    Menü-Datei-Exportieren-Ausgewähltes Audio exportieren


    dann dort gewünschtes Audioformat und Namen wählen und abspeichern

    du klickst zunächst mit der maus dort ins audio, wo du eine spur trennen möchtest.


    Dann z.b. MENÜ-BEARBEITEN-CLIPGRENZEN-TRENNEN


    oder über Tastenkombi STRG + i


    Jetzt lässt sich der linke Teil mit Doppelklick markieren und mit STRG+X entfernen. In den leeren Bereich unter den AUDACITY Spuren klicken und jetzt mit STRG+C als neue Spur anlegen.


    Ebenso kannst Du etwas herausschneiden:


    links von Teilstück einen ersten Schnitt wie oben beschrieben machen (Maus setzen und anschließend STRG+i

    rechts von Teilstück einen zweiten Schnitt wie oben beschrieben machen (Maus setzen und anschließend STRG+i

    Jetzt lässt sich das Teilstück mit Doppelklick markieren und mit STRG+X entfernen. In den leeren Bereich unter den AUDACITY Spuren klicken und jetzt mit STRG+C als neue Spur anlegen.

    das liegt wahrscheinlich nicht an AUDACITY sondern an der Latenz deines Computers. Leider hast Du nicht geschrieben, welchen Datei-Typ der Beat hat.


    Ebenso hast Du nicht geschrieben ob Du die Aufnahmen auch schon in dem anderen Programm gemacht hattest und es hier gelungen ist.


    Latenzzeit einstellen:

    Die Latenzzeit zu justieren ist eine einmalige Aufgabe. Hast Du es einmal richtig gemacht, dann wird in Zukunft das Problem weg sein.



    Du machst zwei Mikrofon-Aufnahmenin AUDACITY. Stelle zunächst die Latenzzeit auf 0


    Die erste Aufnahme besteht aus 5x Klatschen in möglichst exaktem Tempo.


    Jetzt spielst Du die 1.Aufnahme ab und nimmst Dich erneut auf. Du klatschst möglichst genau zum Beat der ersten Aufnahme.


    Nun vergleichst Du Aufnahme 1 mit Aufnahme 2. Sie sind deutlich verschoben gegeneinander. Konzentriere Dich nur auf den letzten 5.Beat. Der zeitlichen Abstand den Du dort messen kannst ist die Latenzzeit deines Computers.


    Den ermittelten Wert in msec gibst Du nun bei "Latenzeit" ein. Alle folgenden Aufnahmen werden synchron sein. Lösche Aufnahme 2 und teste es mit einer dritten Aufnahme. Meist liegt die Latenzzeit bei so 130msec.

    da bräuchte ich mehr infos um das Problem zu verstehen. Es waren also mehrere Spuren? Welches Dateiformat hattest Du für den "Umzug" benutzt? Waren beide Spuren auch schon am Mac vorhanden? Oder ist die "hängende" Spur jetzt eine neue auf AUDACITY?

    Da kann was nicht stimmen... AUDACITY läuft doch nicht auf einem ANDROID Gerät. Es gibt gar keine AUDACITY app für Smarphones.


    Der Weg den man normalerweise nimmt ist: Projekt am Rechner wie gewohnt fertigstellen. Letzter Schritt ist das Normalisieren ("Menü-Effekt-Normalisieren). Abschließend aus dem Projekt eine MP3-Datei exportieren. Diese MP3 kommt auf den Stick oder direkt ins Smartphone, wo sie sich mit den üblich benutzen Player abspielen lässt.

    Das ist völlig normal. Die Schallplatte hatte tatsächlich einen Freqenzumfang von 20Hz bis 20.000Hz.

    (Quelle: https://digital-audio-systems.…en-im-vergleich-zu-vinyl/)


    Das nannt man damals "HiFi" und ist bereits mehr als das menschliche Ohr wahrnimmt.

    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ohr)


    Die Abtastrate von 44.100Hz is deshalb bewußt so gelegt worden. Laut Nyqist benötigt man immer die doppelte Abtastrate um eine Frequenz noch zu erfassen. Also mind. 40.000Hz-Rate, wenn man 20.000Hz-Töne noch erfassen will.


    geplant waren eigentlich 48.000Hz als Rate für die CD zu verwenden, dann hätte aber Beethovens 5.Sinfonie nicht mehr auf eine CD gepasst. 44.100Hz benötigen etwas weniger Speicherplatz, so dass mehr Minuten Musik auf die CD passten.


    Sendet eine Audio-Quelle tatrsächlich mal hohe Freqenzen jenseits der Nyquist-Schwelle (hier: 22.050Hz) führt das im digitalen Recording zu Artifakten (Fehler, unschöne Verzerrungen). Daher haben viele digitale Audio-Geräte einen Low-Pass-Filter, der ev. auftauchende hohe Frequenzen entfernt, bevor das Digital-Recording sie erfasst. (Stichwort AD-Wandler)


    Theoretisch kannst Du AUDACITY mit 96.000Hz aufnehmen lassen, wenn Du weißt, was Du damit provozierst. Dadurch könnte man theoretisch Frequenzen bis 48.000Hz speichern. Wichtig werden solche hohe Abtastraten, z.b. wenn Du planst das Audio-Material nachzubearbeiten. z.b. Time-Stretching oder Tonart-Wechsel. Anschließend aber nie den Low-Pass-Filter vergessen!

    Das ist leider nicht möglich. AUDACITY führt die Schritte immer gleich aus und geht dann in den folgenden Schritten vom neuen Zustand als Ausgangsmaterial aus. Es gibt auch DAW-Software, die sich nur die Reihenfolge und Parameter der "Werkzeuge" merkt und bei einer Änderung jedesmal vom Ursprungsmaterial alle Schritte erneut durchführt. Hier wäre ein Effekt jederzeit aus der Kette entfernbar.


    Mit AUDACITY ist dies nicht möglich.