Posts by Franky666

    Hallo,


    ich habe auf Audacity 2.3.0 aktualisiert.


    Seitdem ist bei mir der Distortion-Effekt nicht mehr nutzbar.


    Ich kann die Vorschau abspielen und alles, aber sobald ich auf "Apply" klicke, schließt sich Audacity. :-(


    Jemand ne Idee?


    Betriebssystem ist Linux Mint 18.2 Cinnemon

    Ist halt ein schlechter Mix.


    Einfach die Hochtöne mit dem EQ absenken, so dass sie wieder im gesunden Verhältnis zum Rest stehen.


    Um die Grenzfrequenz herauszufinden, ab dem die Verstärkung stattfand, hilft dir die Spektralanalyse (diese auf logarithmisch umstellen).


    Irgendwelche Samplewerte mit einem Maximalabstand zu versehen, ist Unfug. Dadurch bringst du erst recht zusätzliche Verzerrungen (=Obertöne!) hinein. Die einfachste Möglichkeit, die "Zickzack"-Samplefolgen zu entfernen ist ein steiler Tiefpass bei 18KHz.


    Ich würde so vorgehen:


    1. Falls das eine MP3 ist: Unkomprimierte Originalaufnahme besorgen oder aufgeben. Die nachfolgende Prozedur verstärkt MP3-Artefakte erheblich. Eine derartige MP3 ist nicht mehr zu retten, da die schrillen Höhen viele Mitteltöne maskieren und der MP3-Encoder diese wichtigen Töne mit aller Wahrscheinlichkeit entfernt hat.
    2. Zunächst gibt es für die Übersteuerungen den Effekt "Clip Fix". Der funkioniert ganz gut, wenn es sich um eine original-WAV handelt. Bei MP3 funktioniert es nicht richtig. Muss zu allererst erfolgen. Nur verwenden, wenn tatsächlich hörbare Übersteuerungen vorhanden sind, da unhörbare Übersteuerungen im Mix für Lautsprecher ungefährlich sind. Was Lautsprecher zerstört, ist energiereiches Clipping aus dem Endverstärker oder völlig überdrehte Höhen.
    3. Höhen absenken bzw, den Mix mit dem EQ nach Gehör "gerade biegen".
    4. Spektrogramm anschauen und gucken, wo der sinnvolle Hochtonbereich aufhört
    5. Steilen Tiefpass setzen, um den drüberliegenden Frequenzmüll abzuschneiden.
    6. Spektrogramm anschauen und gucken, wo der tiefste Ton ist.
    7. Steilen Hochpass so setzen, dass der tiefste Ton noch durchkommt. Das entfernt mögliche DC-Offsets und Rumpelfrequenzen.
    8. Aussteuerung korrigieren.


    Was jetzt noch übrig ist, ist halt der Klang eines "schmutzigen" (=schlechten) Mixes. Das bekommst du im Nachhinein nicht mehr raus. Sieh es einfach als Teil der Musik an und belasse es so. Aus dem UKW-Radio bröseln jeden Tag etliche "Hits", die fast nur noch aus modulierten Übersteuerungsartefakten bestehen :-P.


    Deine Tiefpass-Entclipping-Methode hat folgendes Problem: Sie wirkt nur auf den markierten Bereich. An den Schnittpunkten können hörbare Knackser entstehen, da der Tiefpass eine leichte Phasenverschiebung verursacht.
    Leichte Übersteuerungen in der Größenordnung wie auf dem Screenshot mit dem EQ in einer elektronischen Musikrichtung mit viel "Bumm Bumm" machen eigentlich nichts, da der ganze Mix nicht sehr klinisch rein aussieht.


    Ich kann ihn jedoch nicht hören, da du kein abspielbares Sample der betroffenen Aufnahme zur Verfügung stellst. :-)


    PS: Digitalmusik funktioniet in Wirklichkeit nicht so, wie in Audacity zu sehen. Die vermeintlich steilen Flanken und Treppchen werden bei der wiedergebenden DA-Wandlung in Wirklichkeit geglättet. Resample das ganze mal aus Spaß'auf eine gigantisch hohe Samplerate und zoome rein. Was dann zu sehen ist, entspricht schon eher dem, was tatsächlich aus dem Lautsprecher kommen wird. Was kritisch sein könnte, ist die Überbetonung der Hochtöne, was die Hochtöner bei hohen Lautstärken tatsächlich überlasten könnte. Wenn die Höhen aber im Verhältnis zum Rest stehen, wird es den Hochtönern gut gehen... :-)

    Kassetten digitalisieren... Ich habe das alles schonmal hinter mir.


    Wenn du Qualität möchtest, zunächst einmal ein paar Tipps von mir:


    - Nimm nicht einfach stumpf mit 44100Hz auf, sondern mit der Samplerate, mit der deine Soundkarte arbeitet (das ist selten 44100Hz. Meist ist es 48000 oder 96000Hz).
    - Nimm von Line-In statt Stereomix auf (Stereomix ist sozusagen alles und entsprechend fängst du dir u.U. mehr Rauschen ein)
    - Zwischenspeichern stets mit 32-Bit. Erst ganz am Ende auf 16-Bit herunterschrauben (oder auch in 32-Bit belassen). Falls du auf 44100Hz resampeln möchtest (was mit dem Audacity-Resampler klanglich keine Auswirkung hat), tu dieses unbedingt vor dem Speichern als 16-bit.
    - Jede Speicherung als 16-bit ist mit einem kleinen Qualitätsverlust verbunden, der sich hörbar auswirken kann, wenn das zu oft geschieht.
    - Eine höhere Samplerate als 48000Hz für das Endprodukt zu verwenden, ist Platzverschwendung. Falls das während der Aufnahme nötig war, unbedingt heruntersampeln.


    Du musst die Kassetten nicht zwingend 2x hören. Ich würde es höchstens aus mechanischen Gründen tun, falls diese schon sehr lange nicht mehr gespielt wurden. Bänder neigen zum Verkleben. Wenn dir der Zustand aber bekannt ist und die Kassette vor kurzem gehört wurde, dann kannst du diese direkt digitalisieren.
    Falls das Band schon sehr alt ist, würde ich bereits beim ersten Durchlauf bereits aufnehmen. Wenn dann im zweiten Durchlauf das Band bröselnderweise den Geist aufgibt, dann hast du wenigstens die Aufnahme vom ersten Durchlauf.


    Wegen der Aussteuerung: Zu hoch = übersteuern = schlecht, zu niedrig = mehr Rauschen = schlecht.
    Eine Kassette würde in etwa soviel aussteuern: https://www.soundandrecording.…15/03/audacity-macosx.png.
    Wenn das allerdings so eine heruntergenudelte Mixkassette ist, wo immer wieder mal angestückelt wurde und alles mögliche durcheinander drauf ist, dann hilft dir nur die bereits beschriebene Methode.
    Probeaufnahme starten, Kassette anmachen, warten bis die Musik laut wird und danach aussteuern. Dann Kassette nochmal zurückspulen, die Probeaufnahme wegwerfen und die richtige Aufnahme starten.
    Wenn du während der Aufnahme merkst, dass die Aussteuerung schlecht ist: Abbrechen und nochmal das ganze.


    Ansonsten:
    - Digitalisiere einmal "leer" und verstärke das Ergebnis, um sicherzusein, dass keine Störgeräusche mit aufgenommen werden. Bewahre diesen Mitschnitt auf, denn er kann für eine Rauschfilterung nützlich sein.
    - Halte den Tonkopf sauber.
    - Ältere Kassetten (vor allem nahe am Bandende) möglichst nicht spulen, da dieses alte Bänder oft beschädigt.
    - Falls das Wiedergabegerät eine ganze Stereoanlage ist: Radioantenne und alle unnötigen Geräte abziehen!
    - Wenn es sich um alltägliche Musik handelt, die du ohne weiteres digital neu beschaffen kannst: Lass es! Lohnt echt nicht.
    - Achte auf korrekte Einstellungen am Kassettenrekorder (Dolby usw.)
    - Schalte Bass- und Höhenregler auf 0
    - Bei Monokassetten NICHT am Ende die Stereospur zu Mono heruntermixen, sondern diese auftrennen und die schlechtere von beiden löschen.
    - Schneide mit Audacity, nicht mit dem Kassettenrecorder, um die Kassette zu schonen
    - Brülle bei laufender Aufnahme einmal kräftig in den Kassettenrecorder, um sicher zu sein, dass darin kein Mikro versteckt ist, das nebenbei noch diverse Fürze einfängt und in die Aufnahme reinmischt.
    - Wenn es MP3's werden, sei nicht zu sparsam mit der Bitrate. 192kbps reichen für eine digitalisierte Kassette NICHT. Kassetten sind halt nicht klinisch rein und deshalb wird mehr Bitrate benötigt, um alles zu erfassen.
    - Vermeide es, die Aufnahme durch unbedachtes Nutzen sämtlicher digitaler Nachbearbeitungsmöglichkeiten zu zerfiltern. Bewahre das Original auf, falls du später nochmal besser nachbearbeiten möchtest. Sonst ärgerst du dich später. Das Rauschen (teilweise) drinlassen klingt meistens besser als es zu entfernen, da Rauschfilter prinzipbedingt leise Tonfrequenzen zerstören. Gerade der Rauschfilter kann viel kaputt machen.
    - Während der laufenden Aufnahme nicht die Aussteuerung nachbessern.

    Halo,


    ich habe neuerdings einen Plattenspieler und möchte auch digitalisieren, da der Spieler einen AD-Wandler eingebaut hat, der mit 48000Hz/16bit aufzeichnet. Das Ergebnis ist brauchbar und für mich nicht von der ursprünglichen Platte zu unterscheiden.


    Allerdings möchte ich größere Knackser, die von beschädigten Plattenrillen kommen, entfernen. Leider reichen die 128 Samples der Reparierfunktion oft nicht aus, da die viele größeren Knackser ca. 200 Samples lang sind.


    Derzeit behelfe ich mir so:


    1. Störstelle bis auf 127 Samples grob herausschneiden und herausgeschnittene Anzahl Samples für Schritt 3 merken
    2. Rest der Störstelle "Reparieren"
    3. Die gemerkte Anzahl Samples hinter der Störstelle duplizieren, damit die Länge wieder stimmt.
    4. Die Nahtstelle, die durch Duplizierung entstanden ist, erneut "reparieren", da dort sonst ein neuer digitaler Knackser entstehen würde


    Meist ist an einer derart bearbeiteten Flickstelle keine Beschädigung mehr zu hören.


    Geht das auch weniger umständlich? :-D


    Warum kann "Reparieren" nur bis 127 Samples eingesetzt werden? Das ist bei höheren Sampleraten hinderlich^^. Ich vermute, dass "Reparieren" die Schadstelle aus dem Spektogramm der vorhergegehenden und nachfolgenden Samples heraus weginterpoliert. Das müsste doch auch mit bis 256 Samples noch ganz gut möglich sein, oder? Bei 48000Hz sind das ca. 5,3ms, die interpoliert wären. Das dürfte nicht auffallen.

    Du hat also Spur A und Spur B genommen und diese zu Spur AB zusammengemischt?


    Dann geht das, wie du dir das denkst, unter folgenden Bedingungen:


    - Die vorhandene Spur A ist 100% identisch mit dem A-Anteil von Spur AB. Dies ist u.a. der Fall, wenn du sie ohne großartige Filterung lediglich zusammengemischt hast
    - Du hast keine nachträglichen verlustbehafteten Kompressionen auf A oder AB angewendet (Die Original-WAV und nicht die AAC-Spur aus der Video-MP4 verwenden)
    - Die Samplerate wurde nicht verändert und du hast nicht auf 192khz o.ä. gearbeitet
    - Du hast mit Audacity oder einem anderen vernünftigem Programm gemischt


    1. Spur A und AB in Audacity laden.
    2. An einer lauten Stelle, wo möglichst dur A zu hören ist, ganz dicht heranzoomen, so dass die einzelen Samplepunkte sichtbar sind.
    3. Genau schauen. An den "Bergspitzen" von Spur A orientieren und so verschieben, dass sie möglichst deckungsgleich mit denen von AB sind. Die Spuren ggf um wenige Punkte verschieben (Pfeilwerkzeug).
    4. Spur A invetieren (Menü "Effekte->invertieren").
    5. Abspielen! Wenn es nicht geklappt hat, Spur A sampleweise verschieben. bis das beste Ergebnis erzielt wurde.
    6. GGf muss die Lautstärke von Spur A ebenfalls anepasst werden (Regler im grauen Kasten links neben Spur A). Hier probieren, falls du den ursprünglichen Wert nimmer weißt

    Code
    Nun möchte ich mein E-Drum über die hintere Buchse des PCs aufnehmen und bekomme als Eingang nur ein Brummen, das verschwindet, wenn ich das E-Drum-Kabel von der Line in Buchse hinten wieder trenne.


    Son Strombrummen? bwwwwwwwww.....???


    Du hast eine Brummschleife! Hat mit der Soundkarte nix tu tun.


    Das aufzunehmende Musikinstrument und der PC direkt nebeneinander in dieselbe Steckdose stecken. Sollte helfen. Ggf. einen der beiden Stecker nochmal ziehen und andersherum einstecken.


    Falls nein, ist vielleicht auch dein LineIn-Kabel kaputt. Oder du verwendest ein Stereokabel. Falls ja, nimmt der ungenutzte Kanal Störungen aus dem Umfeld auf, was in deine Aufnahme reingemischt wird. Entweder Monokabel oder siehe weiter unten.


    Nimm trotzdem Stereo auf, so dass nur ein Kanal Ton hat. Dann später in zwei Monospuren trennen und die unbespielte Spur löschen.
    Der Grund: Kein Rauschen des unbenutzten Kanals in der Aufnahme :-D.


    Vielleicht erübrigt sich dann auch dein Problem und das Brummen ist nur auf dem leeren Kanal, den du eh hinterher wegwirfst.


    Und nimm bitte 24Bit statt 16Bit auf! :-).


    Diese Realtek-Karten nehmen auch besser auf, wenn du mit 48000Hz aufnimmst (bei Audacity UND im Treibermenü umstellen) und nachträglich auf 44100Hz resampelst. Sonst hast du nen schrottigen Realtek-Resampler im Aufnahmepfad (44.1 -> Realtek-Treiber wandelt auf interne Rate um - > 48 -> Audacity (oder auch Realtek?) macht Downsampling -> 44.1).... dannn lieber alles auf 48KHz und am Ende genau einmal hochwertig resampeln ^^

    Wie sieht die Aufnahme genau aus? Beispiel?


    Da es dir ja vermutlich um die Sprachverständlichkeit und weniger um Tonqualität geht... Ich mache es in solchen Fällen so:


    - Zuerst(!) die Rauschunterdrückung nutzen und versuchen, das Rauschen bestmöglichst herausbekommen. Da musst du ein bisschen mit den Reglern spielen. Lasse lieber etwas Rauschen zurück, als dass die Sprache zu sehr ausgezehrt und zu nuschelig wird.


    - Als nächstes setze einen steilen (=48db/oct) Hochpassfilter bei 300Hz - Im Bassbereich überwiegt sehr wahrscheinlich das Störgeräusch. Für Sprache eher irrelevant.


    - Dann einen Tiefpass bei 5-7kHz (nach Gehör, ausprobieren!) - Auch ab hier aufwärts ist nicht mehr allzu viel menschliche Klangwiedergabe zu erwarten.


    - Evtl. mit einem Equalizer die oberen Mitten ab 1kHz anheben.


    - Wenn sich das Ergebnis an sich jetzt brauchbar ist und die zu leise Stimme gut zu verstehen ist, dann setze einen eher eingestellten Kompressor ein, der die noch verbliebenen Lautstärkeschwankungen ausgleicht. Aber wirklich als allerletzten Schritt! Und nicht allzu radiotauglich komprimieren, da es sich sonst wieder ins Gegenteil umkehrt. Also so einstellen, dass er die Dynamik möglichst wenig ändert und viel mehr die leisen Sprachanteile an die lauteren angleicht. Hier wieder ausprobieren, kommt auf die Aufnahme an.


    Ach ja: NICHT die Bässe und Höhen verstärken mit der Hoffung, die Aufnahme zu verbessern. Auch wenn es bei manchen Musikaufnahmen hilfreich ist, verbessert dies schlechte Sprachaufnahmen (fast) nie.


    Das Ergebnis klingt zwar eher dünn und mehr nach Telefon als nach Hifi, aber das Störgeräusch ist soweit heraus. Aber du könntest ja tricksen und diese Aufnahme in eine andere Aufnahme, die nur aus tief- und hochtonlastigen Ambientgeräuschen besteht, einbetten.


    PS: Sollte die MP3 weniger als 128kbps haben, kannst du davon ausgehen, dass nicht hörbare Klanganteile einfach nicht mehr vorhanden sind, da sie bei der Umwandlung in MP3 herausgeschnitten wurden. Diese sind weg für immer und können nicht reproduziert werden. Da hilft nur eine Neuaufnahme. Verwende unbedingt(!!!!) die Original-WAV, aus der die MP3 erzeugt wurde, sofern du diese noch hast! ;-)


    Viel Glück und Gruß

    Hallo,


    mir ist seit langer Zeit folgendes aufgefallen, was bisher noch nicht geändert wurde:


    Wenn ich ein IMA-ADPCM oder ein MS-ADPCM speichern möchte, muss ich ja zuerst "Other uncompressed files" wählen, um dann "IMA-ADPCM" auswählen zu können.


    Anschließend kann ich die .WAV im gewünschten Format speichern.


    Die beiden Formate sind falsch eingeordnet! :-D.


    Egal, ob IMA-ADPCM, MS-ADPCM und was es sonst noch für Sorten ADPCM es gibt, die sind sehr wohl komprimiert. Und das auch noch verlustbehaftet :-D

    Du hast deine Musik mit MP3-Gain normalisiert und seitdem scheppern die?


    Vielleicht hast du einige zu stark verstärkt, so dass sie nun übersteuern und dadurch falsch klingen. Wenn du sie mit MP3-Gain auf eine Lautstärke bringst, dann musst du den Pegel weiter herunterziehen, wenn eine oder mehrere in der Auflistung rot dargestellt werden. (Rot=Übersteuern)


    Kannst du auf diese Weise auch nachträglich noch wieder korrigieren, sofern du die Dateien seitdem nicht mehr verändert hast.


    Normalerweise gilt: Einmal übersteuert = immer übersteuert. Aber MP3-Gain ist hier eine Ausnahme:


    MP3-Gain beeinflusst nur irgendeienn Verstärkungsfaktor in den Dateien und fässt die eigentlichen Musikdaten gar nicht an. Sie sind also nicht weg, sondern werden beim Dekodieren nur zu sehr verstärkt, dass es übersteuert. Der Prozess ist also umkehrbar, indem du die MP3-Gain-Verstärkung mit demselben Tool rückgängig machst.

    Könntest es mit der Rauschunterdrückung versuchen. Die entfernt eben Hintergrundrauschen.


    Allerdings ist das eine ziemliche Gradwanderung zwischen großem Detailverlust der Konzertaufnahme oder dem Zurückbleiben der unerwünschten Geräusche. Zumal es sich bei der alten Aufnahme wahrscheinlich um Musik handelt.


    Wird schwierig.... Leises "Musikrauschen" ist eben kein konstantes Rauschen und lässt sich halt schwer heraustrennen, da ein Rauschprofil wenig sinnvoll sein wird.


    Andere Ideen:
    - Ist die unerwünschte alte Aufnahme nur in den Pausen hörbar? Dann könntest du sie evtl. mit Fades bzw. Noise-Gate grob beseitigen.
    - Hat die Konzert-Aufnahme das volle Frequenzspektrum? Wenn die Konzert-Aufnahme eher LoFi ist und z.B. oberhalb von 8000Hz sowieso nichts sinnvolles mehr enthält, könntest du die höheren Frequenzen mit einem steilen Tiefpass komplett abschneiden.
    - Ist die Konzertaufnahme Mono? Dann könntest du "Vocal Isolation" anwenden, um zumindest alle seitlich liegenden Störanteile zu entfernen. Mit viel Glück wird der Rest der Störgeräusche von der Konzertaufnahme hinreichend überdeckt, dass sie nicht mehr zu hören sind. Musst hierbei allerdings drauf achten, dass die Monoaufnahme wirklich mittig ausgesteuert ist, was bei alten Analogkassetten oftmals nicht der Fall ist.


    Vermutlich ist eine Kombination aus den Möglichkeiten am zielführensten. Allerdings wirst du es nicht vollständig herausbekommen.


    Oder ganz "blöd" (so hab ich auch einmal ein ähnliches Problem beseitigt^^): Mit LAME einmal als 96kbps-MP3 speichern und wieder zurück zu wav wandeln. In meinem Fall hat der Codec überwiegend das Störsignal rausgefressen, um die Datei zu komprimieren.

    Hallo Forum, hallo Programmierer :-D.


    ich habe seit längerem in der aktuellen Audacity-Version unter Windows folgenden Bug festgestellt (der schon über mindestens 2 Versionen hinweg existiert, wovon ich davon ausgehe, dass er unbekannt ist):


    Samplerates bis 44100:
    Wenn ich den Limiter auf "Soft-Clip" einstelle und entsprechend benutze, dann limitert er wie erwartet.


    Samplerate 48000 oder höher:
    Wenn ich den Limiter auf "Soft-Clip" einstelle, wird zwar die Lautstärke insgesamt erhöht, aber nicht gelimitert.


    Ich benötige diesen Modus für private Videoaufnahmen, wo sehr kurze aber "scharfe" Klicks durch Herumgrabbeln an der Kamera enthalten sind, um selbige einzukürzen.


    Ich nutze es auch mit stärkeren Einstellungen als Effekt - z.B., wenn ich ein UKW-Radiosender simulieren möchte.


    Wenn ich da den nicht vom Bug betrofffenen Hard- oder Soft-Limiter benutzen würde, verursacht jeder Klick dieses hässliche zu-doll-gelimitert-Pumpen.


    Ich muss immer erst die Samplerate auf 44100 umstellen, dann den limiter drauf und das ganze wieder zurück auf 48000.


    Vielleicht noch einen Wunsch:


    Dass der Gain-Regler bis mindestens 20dB geht und dass man die Stereospuren bei den compressorähnlichen Modis koppeln kann (so dass beide Seiten gleichermaßen reguliert werden, wenn nur einseitig eine Spitze auftritt, damit der "Stereomittelpunkt" keinen nervigen Ausreißer zu der Seite ohne Spitze hat). Aus der 32Bit-Ebene mit eher niedrig ausgesteuerter Spur, die ein paar wenige voll ausgesteuerte Spitzen hat, muss ich den Limiter oft mehrmals hintereinander auslösen, um "oben anzukommen".

    Hallo Audacity-Forum


    Hab Audacity vorhin benutzt, dann ist es mit einem "xyz hat ein Problem festgestelt und muss beendet werden..."-Fehler abgestürzt. Jetzt startet es nicht mehr. Nur das Symbol in der Taskleiste erscheint. Wenn ich da draufklicke, passiert nichts. Wenn ich rechtsklicke und maximiere, öffnet es sich aber es kommt immer dieser Systemsound, wenn ich was anklicken will. Oben die Titelleiste bleibt auch hellblau und das Fensetr lässt sich nicht nach vorne holen. Bedienen lässt sich da gar nichts.


    Hab audacity schon deinstalleirt und neu installiert (ver. 1.3.1 und 1.3.5 ausprobiert), aber der Fehler bleibt bestehen!


    Woran liegt es? Zuvor lief es tadellos. Hab Win XP SP 2 Professional, Soundkarte heißt laut Systemsteuerung "MuseLT-Gamesound".


    Meine Vermutung geht dahin, dass audacity versucht, die abgstürzten projekte wiederherzustellen und da irgendwo hängen bleibt


    Gruß Franky